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Start / Ziel:

StreckenINFO:

Teilnehmer:

Samstag, den 07.10.2017

André Medzech

Hinsbecker Bruch bei Hinsbeck (Venlo)

ca. 83 km ● 296 hm  Rundkurs ● Tourenrad / eBike

7 Radler


TourInfo:

Samstag wurde uns, für die Tour, schlechtes Wetter vorhergesagt und das traf stellenweise auch zu. Vom Hinsbecker Bruch, an der Deutsch-Niederländischen Grenze nahe Venlo, fuhren 7 Radler durch den Naturpark Maas-Schwalm-Nette. Die Route führte bei Regen vom Infozentrum „Krickenberger Seen“ schnurstracks zum De Witt See und an die Nette. Diese folgten wir und fuhren an den Orten Breyell und Schaag, an unzähligen Gemüsefeldern (bei starken Gegenwind) bis nach Lüttelbraacht. Hier erreichte die Gruppe den Hauptzugang Brüggen / Barbara Str. in das Naturschutzgebiet “ Brachter Wald“.

Brachter Wald - Bis vor 1997 war das Naturschutzgebiet "Brachter Wald", mit ca. 1.250 Hektar und einem Zaun von 21km Länge das größte Munitionsdepot in Westeuropa. Heute ist es das größte und bedeutendste Naturschutzgebiet im Kreis Viersen.

Auf dem Weissen Radweg ging es entlang der Holter Heide und den ehemaligen Munitionsdepots durch das Naturschutzgebiet. Am Ausgang „Diergardtscher Hof“ radelten wir anschießend durch das Naturschutzgebiet Elmpter Schwalmbruch. Fuhren wir bis jetzt auf geteerten Wegen führte uns der Weg jetzt zumeist über Waldbogen. Hier klingelten alle Smartphons – ah die holländische Grenze. Als das Waldgebiet endete und wir auf den geteerten Radweg einbogen, schlug uns wieder der lästige Gegenwind mit Regen voll ins Gesicht und begleitete uns bis nach Roermond. Hier wurde eine Kaffeepause eingelegt, mit der Hoffnung dass sich das Wetter beruhigt. Es beruhigte sich tatsächlich ein wenig und wir hatten auf dem 2ten Teil der Tour weniger Regen und was selten genug ist „Rückenwind“! Es fuhr sich gleich viel angenehmer, komisch! Nun folgten wir der Mass, die wir bei Reuver mit der Fähre überquerten. Es ging auf dem Massradweg durch idyllische kleine Orte wie Kessel und Baarlo. Von weiten konnten wir schon Venlo näherkommen sehen, kein Wunder bei der flachen Topographie! Hier wurde sich erst mal gestärkt, selbstverständlich Landestypisch. Die letzten Kilometer fuhren wir dann durch die Stadt, an der Venloer Heide vorbei in Richtung Krickenbecker Schloss. Als es über den Krickenbercher Damm ging, war es nicht mehr weit zu unserem Start und Zielpunkt am Hinsbecker Bruch.


Naturpark Maas-Schwalm-Nette

Der Deutsch-Niederländische Naturpark Maas-Schwalm-Nette liegt an der Grenze des Landes Nordrhein Westfalen und der niederländischen Provinz Limburg im Städtedreieck Roermond, Venlo, Mönchengladbach.

Die schöne Natur- und Kulturlandschaft ist seit mehr als 30 Jahren wesentliches Element der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Deutsch-Niederländischen Naturpark Maas-Schwalm-Nette. 

Ein Ausflug in den Naturpark mit dem Fahrrad oder zu Fuß bringt Sie der abwechslungsreichen Landschaft ein Stück näher. Informations- und Besucherzentren bieten Ihnen dabei die Möglichkeit, sich vor Ort zu informieren. 

Lernen Sie die größten Naturschutzgebiete des Deutsch-Niederländischen Naturparks Maas-Schwalm-Nette und den Nationalpark De Meinweg, an der deutsch-niederländischen Grenze kennen. Auf diese Weise bekommen Sie eine Vorstellung der reizvollen Landschaftselemente dieser Region und eine Idee, wo man gut Rad fahren und wandern kann.

Über MeinWeg

Der Meinweg liegt beiderseits der Grenze in der niederländischen Provinz Limburg und in den deutschen Kreisen Heinsberg und Viersen (Nordrhein-Westfalen). Das Gebiet umfasst die niederländischen Gemeinden Roermond und Roerdalen und die deutschen Gemeinden Wassenberg, Wegberg und Niederkrüchten.

Die heutige deutsch-niederländische Grenze wurde erst im Jahr 1815 definitiv festgelegt. Das Gebiet mit einer Grüße von etwa 2.400 ha war ab dem Mittelalter gemeinschaftlicher Besitz der niederländischen Kirchdörfer Herkenbosch, Herten, Melick, Maasniel und Vlodrop sowie der deutschen Kirchdörfer Arsbeck, Birgelen, Karken, Ober- und Niederkrüchten, Ophoven und Steinkirchen und der Städte Roermond (NL) und Wassenberg (D).

Das landschaftlich besonders reizvolle Meinweggebiet verfügt über eine reichhaltige Geschichte, die u. a. auf der jahrhundertelangen gemeinschaftlichen Nutzung der gemeinsamen Flächen basiert. Dabei besaßen sowohl Niederländer als Deutsche gemeinschaftliche Nutzungsrechte (Marktgenossenschaft). Der Name Meinweg basiert auf dieser gemeinsamen Nutzung.