Samstag, den 26.08.2017 - Freitag, den 08.09.2017

Kaiser Claudius ließ die Via Claudia Augusta zur ersten richtigen Straße über die Alpen ausbauen, die den Adriahafen Altinum mit der Donau verband. Entlang der Radroute Via Claudia Augusta wird der uralte Kultur- und Handelsweg des Römischen Reiches wieder lebendig. Vielfalt ist ihr Trumpf. Den Radler erwartet eine unvergessliche Mischung  aus Landschaften, regen Städtchen, beschaulichen Dörfern, hunderten Zeugnissen wechselvoller Geschichte und von ihren geprägten Kulturen. Danach locken Köstlichkeiten aus Küche und Keller. Einige Betriebe bieten als besonderes Erlebnis sogar wieder Gerichte an, wie Sie in der Römerzeit gewesen sein könnten. Genießen Sie den leichtesten Alpenübergang für Radler.

Generelle Information zur Radroute:

Strecke: 

Profil:

 

Anzahl:

 ca. 670 km ● 7039 hm

Von Augsburg über die Alpen zum Kalterer See und nach Brixen

Unterwegs auf asphaltierten oder geschotterten Radwegen und ruhigen Nebenstraßen.

2 Radler


Sonntag, den 27.08.2017

Landsberg am Lech – Roßhaupten

ca. 74 km ● 536 hm


Start für unsere Tour war das mittelalterliche geprägte Landsberg am Lech.

(Tourverlauf: Landsberg am Lech, Burggen, Bernbeuren, Lechbruck am See, Roßhaupten) 

Die Altstadt von Landsberg am Hochufer östliche des Lechs entwickelte sich - unverkennbar - im Mittelalter, an der wichtigen Kreuzung zwischen der Via Claudia Augusta und der Salzstraße. Der wunderschöne mittelalterliche geprägten Stadtkern und seine fast ein bisschen an Italien erinnernden belebten Gassen sollten in keiner Reise entlang der Via Claudia Augusta fehlen. Von hier aus führte uns die Tour durch die Region Ammersee-Lech in den Pfaffenwinkel. Die Orte Unter-, Oberdießen und Denklingen liegen allesamt etwas westlich der historischen Römerstraße, die näher am Lech fährt. Der Standort eines Römerkastells am antiken Verkehrsknoten, der mit Claudius Paternus Clementianus sogar einen römischen Stadthalter hervorgebracht hat, ist heute Teil der Gemeinde Denklingen. Zwischen Schongau und Füssen zieht die Via Claudia Augusta durch eine märchenhafte Hügellandschaft, in der sich saftige Wiesen, sattgrüne Waldstücke, malerische Dörfer und zahlreiche Seen abwechseln. Wie eine Kulisse, wirken die Alpen, die die Landschaft im Süden begrenzen. Die Römer suchten den kürzesten Weg, weshalb die historische Trasse den Fluss zunächst nur an den Lechschleifen tangiert. Etwas westlich erhebt sich der Auerberg, von dem aus das ganze Gebiet ringsum zu überblicken ist. Südlich des Auerbergs verläuft die Römerstraße nun zwischen Lechbruck und Roßhaupten abseits des Lechufers. Unterwegs ist für den aufmerksamen Beobachter immer wieder die Originaltrasse zu erkennen und wurde auch z. B. durch Birnbäume markiert. Der südlichste Teil der originalen Via Claudia Augusta liegt zum Gutteil am Grund des aufgestauten Forggensees. Am Nachmittag erreichten wir unsere Unterkunft in Roßhaupten. Nach dem einquartieren in unser Zimmer, blieb noch einige Zeit die Gegend um den Forggensee zu erkunden.

Montag, den 28.08.2017

Roßhaupten - Lermoos

ca. 56 km ● 692 hm


Am nächtsten Tag radelten wir ins König Ludwigs Märchenland und durch das Tor zu Tirol.

(Tourverlauf: Roßhaupten, Füssen, Vils, Reutte, Bichlbach, Lermoos)

Unser Weg führte uns von Roßhaupten, als erstes in das Auerbergland (nach den gleichnamigen Berg). Rad- und Wanderroute führen malerisch am Seeufer entlang, von wo aus man die Originaltrasse immer wieder gut überblicken konnte. Beim Festspielhaus Füssen, das auf einer künstlich aufgeschütteten Halbinsel im See steht, betritt die historische Via Claudia Augusta zunächst kurz und bald danach endgültig wieder das Festland. Reist man entlang der Via Claudia durch Bayern Richtung Tirol, sieht man die Alpen schon lange wie eine Kulisse hinter dem bayerischen Alpenvorland stehen. Genau an der Grenze Bayerns zu Tirol bauen sich die Berge jäh auf. Nach Erreichen von Füssen genehmigten wir uns einen Abstecher nach Schwangau, zum Badehaus einer römischen Villa Rustica am Fuße des Tegelberg, und weiter nach Hohenschwangau, mit seinen weltberühmten Königschlössern Neuschwanstein und Hohenschwangau. Danach weiter entlang des Lechs zum Lechfall und nach Österreich. Die erste Region Tirols entlang der Route betritt man zwischen 2 Bergketten hindurch, wie durch ein Tor. Nicht umsonst nennt sich die Naturparkregion Reutte deshalb auch das Tor zu Tirol. Ein Stück folgt die Route noch dem Lech und vermittelt so einen Eindruck von der einzigartigen Wildflusslandschaft Naturpark Tiroler Lech. Die Marktgemeinde Reutte, das quirlige Zentrum der Region, geht auf die alte Salzstraße zurück, die über weite Teile mit der Via Claudia Augusta identisch ist. Von Reutte folgten wir dem Radweg, der eine ganz schöne Steigung (Schotter) aufwies, in die Burgenwelt Ehrenberg. Vom Erlebnismuseum "Dem Ritter auf der Spur" konnte man die Fußgänger die, die Hängebrücke „Highliner179“ überquerten, sehen.

Highliner179 - Hängebrücke

Der 1,20 m breite Fußgängersteg besteht aus einem Gitterrost, der auf Querstreben aufliegt, die über senkrechte Hänger an den vier Tragseilen mit einem Durchmesser von je 60 mm befestigt sind. Zu beiden Seiten der Lauffläche ist ein 1,35 m hoher Handlauf montiert, der mit dem Gitterrost durch ein Maschendrahtgitter verbunden ist. Die Tragseile sind auf beiden Seiten der Brücke mit insgesamt 16 Ankern befestigt, die bis in eine Tiefe von 17 m in den Fels reichen. Das Eigengewicht der Brücke beträgt rund 70 Tonnen.

Nach gefühlten 20% und 14% Steigung, hoch ins Naturbiotop „Heiterwang“, radelten wir auf Schotter zu unserem Ziel in Lermoos zu.

Dienstag, den 29.08.2017

Lermoos - Fernpass - Landeck

ca. 61 km ● 594 hm


Der folgende Tag führte uns die Via Claudia über den Fernpass und in die Ferienregion Imst

(Tourverlauf: Lermoos, Ehrwald, Biberwier, Nassereith, Imst, Schönwies, Zams, Landeck)

Vor 10.000 Jahren legte sich den Reisenden ein gewaltiger Felssturz in den Weg, der Fernpass. Die Natur hat sich den unwirtlichen Boden mühsam zurückerobert und eine einzigartige Landschaft mit sieben smaragdgrünen Seen entstehen lassen. Die vor allem wegen ihrer Kargheit faszinierende Landschaft mutet hochalpin an. Obwohl die Passhöhe nur 1212 Meter hoch liegt, hat man das Gefühl, man wäre auf 2000 Metern Seehöhe. Nachdem wir auf den Rädern saßen, rollten wir zum Fernpass. Nach einigen Kilometern stieg die Route Zusehens an (teilweise bis 20% Steigung). Nach dem Gatter, der zum Pass führte, war der Weg erst einmal eben. Bis er dann je anstieg und uns in Serpentinen zum Scheitelpunkt führte. Der Weg war ausschließlich geschottert und teilweise sehr weich. Oben angekommen hatten wir einen tollen Ausblick, auf das was war und was auf uns zukommen sollte. Zwischen dem Fernpass und Imst wartet das malerische Gurgltal mit den Gemeinden Nassereith und Tarrenz auf uns. Sie bilden mit der Bezirksstadt Imst und einigen Dörfern im Inntal die Ferienregion Imst. Die Brunnenstadt Imst liegt wie schon die römische Straßenstation Humiste am klimatisch begünstigten Sonnenhang, der der Stadt den Beinamen Meran des Nordens eintrug. Nassereith blickt auf eine große Bergbauvergangenheit zurück, von der u. A. die gut sichtbaren vielen Mundlöcher im Hausberg Wannig zeugen. Vorbei am Wallfahrtsort Dormitz, der vermutlich schon in der Römerzeit bestanden hat, führt ein Forstweg direkt auf der historischen Straße nach Strad. Danach warten direkt an der Via Claudia Radroute die Kneippanlage "Frauenbrunnen" auf müde Beine und gleich danach bietet die Knappenwelt Gurgltal einen Einblick in die große Bergbaugeschichte der Region, das Leben und Arbeiten der mittelalterlichen Bergknappen. Durch das Inntal, über dem hoch oben die Kronburg und ein Marienkloster mit Klostergasthof thront, führt die Via Claudia Augusta weiter nach Landeck, dem Zentrum der Ferienregion TirolWest, am Schnittpunkt der Inntalautobahn, der Arlbergschnellstraße und der Reschenbundesstraße. Weiter ging es nach Landeck. Hier sah man schon von weitem das Wahrzeichen der Stadt - Schloss Landeck, Heimat des Bezirksmuseums und wichtiges Kulturzentrum. Dies war auch unser Ziel für diesen Tag.

Mittwoch, den 30.08.2017

Landeck - Reschenpass - Laatsch

ca. 82 km ● 1293 hm


Was sollte uns dieser Tag bringen? Es ging durch die Ferienregion Tiroler Oberland

zum Reschenpass und in den Vinschgau.

(Tourenverlauf: Landeck, Stanz, Grins, Prutz, Tösens, Pfunds, Martina, Nauders, Laatsch)

Das Tiroler Oberland, wie sich die Ferienregion nennt, bildet eine der schönsten Abschnitte der Via Claudia Augusta, mit stattlichen Dörfern mit rätoromanischen Kernen wie Prutz und Pfunds, Tourismuszentren wie Ried und beschaulichen kleinen Orten. Die Steinbrücke, die vom Ort Tösens aus gesehen auf der anderen Innseite liegt, ist zwar nicht römische, wie der Volksmund mit dem Namen Römerbrücke nahelegen würde, sie ist aber eine der ältesten mittelalterlichen Brücken. Besonders sehenswert sind auch die beiden rätoromanischen Ortszentren von Prutz und Pfunds. Hier geht es durch das Zentrum (Stuben) über die neue Fahrradbrücke dem Inn entlang bis zum Campingplatz Via Claudiasee an der Kajetansbrücke. Von dort teilweise über Schweizer Staatsgebiet (Pass nicht vergessen) zur ehemaligen mittelalterlichen Zollstation Altfinstermünz. Genau an jener Strecke, wo auch die Via Claudia Augusta den jungfräulichen Inn überquerte, quert die überdachte Holzbrücke mit dem markanten Brückenturm den Fluss und erschließt auch einen gefahrlosen Zugang zum Kulturdenkmal. Von Altfinstermünz den neuen Radweg entlang nach Vinadi (Weinberg) und von dort auf der Straße nach Martina (Martinsbruck) hinauf über die Norbertshöhe nach Nauders - zählt übrigens auch noch zur Ferienregion Tiroler Oberland. Von Martina aus fuhren wir in 11 Kehren hoch nach Nauders. Da der Anstieg geteert und die Steigung nicht so wie am Fernpass (hier ca. 8-10% Steigung) war, ging es zügig vorran! Erleichterung machte sich breit, als wir die Passhöhe vor unseren Augen näher kommen sahen. Die nördlichste Festung der österreich-ungarischen Monarchie, der Straßensperre Festung Nauders ist heute ein Militärmuseum und beherbergt eine Dauerausstellung zum Verkehr über den Reschenpass. Auch der ehemalige Gerichtssitz Schloss Naudersberg, auf einer Anhöhe einen Katzensprung vom Nauderer Dorfzentrum entfernt, beheimatet heute ein Museum, aber auch eine Schlossschenke, in der man wie die Ritter speisen kann. Nach einer Stärkung in Nauders, fuhren wir über die Hochebene zum Reschensee. Auf den Weg dorthin bekamen wir es mit starken Windböen zu tun. Die Anstrengung war schlimmer als der Weg von Martina nach Nauders! Nach dem Reschensee fuhren wir, auf sehr gut befahrenen Radwegen, taleinwärts auf unser Etappenziel Laatsch im Vinschgau zu.

Donnerstag, den 31.08.2017

Laatsch

ca. 40 km ● 574 hm


Ruhetag!!

Freitag, den 01.09.2017

Laatsch - Lana

ca. 61 km ● 1057 hm


Nach dem wir uns einen Tag ausgeruht hatten, naja Fahrrad gefahren sind wir trotzdem! Sollte es heute durch den

Vinschgau über Meran nach Lana gehen.

(Tourenverlauf: Laatsch, Latsch, Töll, Lana)

Wir erwischten einen Tag zum Vergessen. Von Anfang an goss es in Strömen und wir fuhren dabei durch den weitläufigen Apfelgarten Südtirols. Hier reift ein wesentlicher Teil der Äpfel für Europa. Die Route führte uns auf sehr guten Radwegen weiter leicht, aber stetig bergab, bis zu Töll, wo der Vinschgau geografisch endet. Unterwegs liegt Schloss Goldrain, das heute ein Seminarzentrum ist und Schloss Kastelbell mit einer Dauerausstellung zur Via Claudia Augusta. Prokuluskirche und -museum machen gemeinsam 1500 Jahre Geschichte lebendig. Über die Geländestufe Töll ging es in Serpentinen hinunter nach Meran, das schon in der Römerzeit ein wichtiger Siedlungsort und Verkehrsknoten war. Die Gegend um Meran liegt besonders klimagünstig. Deshalb gedeihen hier auch schon Palmen und andere Pflanzen, die mediterranes Flair aufkommen lassen. Die Route führt zunächst an den Stadtrand von Meran, von wo aus ein Ausflug in die sehenswerte Innenstadt mit ihren Laubengassen lockt. Südlich von Meran beginnt übrigens die burgenreichste Region Europas. Unser Weg führte uns aber oberhalb von Meran entlang und somit hatten wir einen schönen Blick auf die Stadt bis wir unsere Unterkunft in Lana erreichten.

Samstag, den 02.09.2017

Lana - Kalterer See - Mendelpass

ca. 70 km ● 227 hm


Nächster Tag, neues Glück? Von Lana nach Kaltern am See und hoch zum Mendelpass!

(Tourenverlauf: Lana, Bozen, Kaltern, Mendelpass)

Heute machten wir uns ohne Regen auf den Weg. Entlang der Via Claudia Augusta, die hier mit der Weinstraße gemeinsam verläuft, führte uns der Weg an den westlichen Rand der Landeshauptstadt Bozen. Die Innenstadt erreicht man am besten entlang des Flusses „Eisack“. Die Stadt am Kreuzungspunkt von Etsch- und Eisacktal war schon zu Zeiten der Römer ein wichtiger Verkehrsknoten und besiedelt. Nach Bozen mündet der Eisack in den Etsch. Die Dörfer südlich von Bozen sind historisch stark von der schiffbaren Etsch geprägt. Vor allem der Bezirkshauptort Neumarkt und das an der Sprachgrenze und an der Talenge Salurner Klause gelegene Salurn waren historisch bedeutsam. In der Stadt Bozen ist das Stadtmuseum mit einem der einzigen zwei Meilensteine der Via Claudia ein Muss. Durch den Mann aus dem Eis, dem "Ötzi", weltbekannt ist das Südtiroler Archäologiemuseum. Entlang der Weinstrasse warten nicht nur malerische Weinberge, sondern auch das Weinmuseum in Kaltern. Von Bozen aus ging es auf einer alten Bahntrasse gen Kaltern. Auf den stetig nach oben führenden Radweg (Teerbelag) gelangten wir nach Kaltern und zur Mendelbahn. Als wir am Mendelpass aus der Bahn stiegen, regnete es in Strömen und wir mussten noch bis zum Hotel! Es waren ja nur 4,0 Kilometer aber ca. 420 Höhenmeter zu bewältigen. Diese letzten Kilometer wurden zu Tortur doch schließlich erreichten wir unsere Herberge. Tolle Aussicht hier!!!

Sonntag, den 03.09.2017

Mendelpass

ca. 0 km ● 0 hm


Nächster Tag „Ruhetag“ keine Radeln sonder relaxen! Mann und Frau haben ja Urlaub!

Montag, den 04.09.2017

Mendelpass - Brixen

ca. 84 km ● 914 hm


Frisch ausgeruht wollten wir den folgenden Tag genießen. Es sollte durch das Eisacktal nach Brixen gehen.

(Tourverlauf: Mendelpass, Kaltern, Bozen, Klausen, Brixen)

Nach dem wir von Hotel gestartet sind, ging es die nächsten 15 Kilometer und 15 Kehren bis nach Kaltern den Berg hinunter. Der Weg führte uns nach Bozen, wo wir die Via Claudia Augusta verließen und uns gen Brenner bewegten. Der Radweg hieß jetzt Eisacktal-Radroute und führte, wie der Name schon vermuten lässt, an den Eisack entlang. Der Radweg ist eine alte und gut ausgebaute Bahntrasse (Brennerbahn). Dies bedeutet für uns nicht steil, aber stetig bergan! Hier wurde das Tal enger, nicht so ausgedehnt wie in Bozen. Das enge Eisacktal muss neben dem Fluss gleich drei Hauptverkehrsadern Platz geben: Der Brennerstraße, der Autobahn und der Eisenbahn. Letztere wurde in den letzten Jahren Größenteils in Tunnel unter den Berg verlegt - an ihrer Stelle verläuft jetzt der Radweg. Nachdem wir das mittelalterliche Städtchen Klausen erreicht hatten und es weiter zum Zielpunkt Brixen ging, wurde das Tal wieder breiter. Ja Brixen, hier war nicht unser Hotel, sondern in Tils! Dies bedeutete für uns, die nächsten 4,5 Kilometer und 390 Höhenmeter gen Berg fahren! Auch dies schafften wir noch! Was für eine Aussicht!

Dienstag, den 05.09.2017

Mittwoch, den 06.09.2017

Brixen

Pustertal

 

ca. 90 km ● 1152 hm


Donnerstag, den 07.09.2017 und Freitag, den 08.09.2017 ging es mit der Bahn nach Hause! Auch schön!!!