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Tourenleitung:

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Start / Ziel:

StreckenINFO:

Teilnehmer:

Anreise (Kosten):

Samstag, den 22.09.2018

André Medzech

Brambauer - Lüntec ● 08:00 Uhr

Willingen

ca. 56 km ● 861 hm  Rundkurs ● Tourenrad / eBike

4 Radler

Auto (Umlage)


StreckenInfo:

Die Radtour durch den Naturpark Deimelsee startete am Parkplatz der Ettelsberg-Seilbahn in Willingen (Upland). Entlang des Ettelsbergs führte uns der Weg nach Stryck zur Mühlenkopfschanze. Nach einer kurzen Abfahrt radelten wir hoch zur Biathlon Sportarena und weiter zur Diemelquelle. Nach Besichtigung nahmen wir den Diemelradweg in Angriff. Er führte uns durch Usseln,  zwischen Osterkopf und Hermannsberg hindurch, entlang der Diemel, talabwärts. Kurz nach Hemminghausen wurde eine Rast eingelegt. Weiter durchs Diemeltal fahrend erreichten wir den Diemelsee. Durch die lange Trockenphase im Sommer, war sehr wenig Wasser im Stausee. Nach der Besichtigung der Staumauer, machten wir eine größere Pause am See. Nach dieser Stärkung fuhren wir die nächsten 12 Kilometer, bis Brilon Stadt, ständig bergan. Hier noch eine kleine Stärkung (Kaffee und Kuchen) und es ging entlang der Hoppecke durch Brilon Wald zurück nach Willingen.

Info:

Der Naturpark Diemelsee umfasst eine Größe von rund 33.500 ha; 2/3 der Fläche liegen im äußersten Nordwesten Hessens, während sich 1/3 der Naturparkfläche im angrenzenden Nordrhein-Westfalen befindet. Er ist Teil des Rothaargebirges, besser bekannt unter dem Namen Sauerland.

Er ist zentral in Westdeutschland gelegen, in nur rund einer Autostunde ist man z.B. im Ruhrgebiet oder in Kassel. Man erreicht den Naturpark aus nahezu allen Richtungen auch mit der Bahn.

Seine höchsten Erhebungen sind der Langenberg und der Hegekopf, beide 843 m hoch. Im Osten und Südosten grenzt der Naturpark an das Waldecker Tafelland, im Norden und Nordwesten an die Paderborner Hochfläche und den Arnsberger Wald. Der Naturpark Diemelsee umfasst die Gemeinden Diemelsee und Willingen sowie Ortsteile der Städte Korbach, Brilon und Marsberg.

 Die höchsten Berge des Sauerlands und weite Täler, tiefe Wälder im Wechsel mit Wiesen und Äckern bestimmen das Bild des Naturparks Diemelsee. Dunkle Fichten-, aber auch farbenprächtige Laub- und Mischwälder breiten sich auf etwa der Hälfte der Fläche aus. Dazwischen findet man Felder und Weideland, bunte Blumenwiesen, kristallklare Bäche, einzigartige Naturlandschaften, erikafarbene Hochheiden und mittendrin den Diemelsee. Die Artenvielfalt an Vögeln, Fischen, Säugetieren, Pflanzen und Amphibien spricht für die hervorragende Wasserqualität des Sees und der Fließgewässer sowie für eine noch weitgehend intakte Landschaft. In den großen, zusammenhängenden Waldgebieten tummeln sich Rothirsch, Wildschwein, Reh und das scheue Muffelwild.

Kulturhistorische Baudenkmäler erinnern an längst vergangene Zeiten und auch unter der Erdoberfläche hat der Naturpark Diemelsee einiges zu bieten: Devonische und karbonische Schiefer, Quarzite, vulkanisch entstandene Diabase, Mergel und verschiedene Kalksteine sowie kostbare Versteinerungen, Mineralien und  Erze. Bedeutende Fossilfundstätten, Besucherbergwerke und die größte Goldlagerstätte Deutschlands geben interessante Einblicke in 300 Millionen Jahre Erdgeschichte.