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Start / Ziel:

StreckenINFO:

Teilnehmer:

Anreise (Kosten):

Samstag, den 19.05.2018

André Medzech

Dortmund HBF ● 08:10 Uhr

Iserlohn BF / Brambauer - Lüntec

105 km ● 437 hm  Einwegstrecke ● Tourenrad / eBike

5 Radler

Bahn (15,00 €)


StreckenInfo: 

Vom Iserlohner BF folgten wir dem Ruhr-Lenne-Achter durch die Vororte von Iserlohn zum Truppenübungsplatz. Entlang der Übungsstätte fuhren wir auf der Schmetterlingsroute bis nach Hemer. Ein knackiger  Anstieg und es wurde das Felsenmeer erreicht. Nach einer ausgiebigen Besichtigung führte die Route durch den Sauerlandpark hindurch zum Oesetalradweg (Alte Bahntrasse Hemer-Menden, gehört zum Ruhr-Lenne-Achter), den wir nach einigen Kilometern erreichen. In Menden wurde eine kleine Kaffeepause eingelegt. Frisch gestärkt hielt die Gruppe auf Fröndenberg zu. Auf den Ruhrtalradweg radelnd kam Wickede (Ruhr) schnell näher. Zur nächsten Pause in Werl, musste nur noch der Haarstrang überwunden werden. Der Lohn war eine Tasse Kaffee und ein großes Stück Kuchen. Anschließend fuhren wir durch die idyllisch gelegenen Orte „Sönnern“ und „Hilbeck“ und erreichten eine weitere Bahntrasse, den Alleen Radweg. Jener führte uns durch das Naturschutzgebiet Uelzener Heide nach Unna/Königsborn. Am Mühlenbach und der Körne entlang, ging es über Wasserkurl durch die Alte Körne (NSG) nach Scharnhorst. Weiter durch Kirchderne und Brechten erreichen wir Brambauer.

Info:

In direkter Nachbarschaft des Sauerlandparks locken das Felsenmeer und die Heinrichshöhle. Die wild zerklüftete Felsenlandschaft gehört zu den 70 bedeutendsten Geotopen Deutschlands. Hier wurde der bislang älteste Tiefbau auf Eisenstein in ganz Nordrhein-Westfalen nachgewiesen. Eine barrierefreie Brücke ermöglicht es, die unzugänglichen Felsformationen zu überqueren und eröffnet einen überwältigenden Blick über das Felsenmeer. Über einen Holzsteg und eine direkt an den Park der Sinne angrenzende Aussichtsplattform können die Gesteinsformationen im dichten Buchenwald erkundet werden. Wie es unter den Felsen und Buchen aussieht, wird in der Heinrichshöhle deutlich.

Erleben sie die bizarren Felsformationen aus bislang nicht gekannter Perspektive – und das vom Balkon aus: Eine drei Meter breite und 37 Meter lange Plattform bietet einen einmaligen Ausblick auf die wuchtigen Gesteinsformationen. 20 Meter tief richtet sich der Blick in die Felsschlucht. Neue Ein- und Ausblicke ermöglichen außerdem zwei neue Elemente im südlichen Felsenmeer.

Dort wurden ein Steg und eine Brücke behutsam in das Naturschutzgebiet eingelassen, insgesamt sind sie 62 Meter lang und zwei Meter breit. Hier können Sie förmlich durch das Felsenmeer schweben – die besondere Konstruktion der Brücke macht’s möglich. Auf 30 Metern schlängelt sie sich frei schwebend an Felsblöcken und Baumformationen vorbei.