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StreckenINFO:

Teilnehmer:

Anreise (Kosten):

Samstag, den 07.04.2018

André Medzech

Brambauer - Lüntec ● 08:00 Uhr

Schloss Neuhaus

72 km ● 345 hm  Rundkurs ● Tourenrad / eBike

5 Radler

Auto (Umlage)


StreckenInfo: 

Von Weserrenaissanceschloss Neuhaus und seinen Barockgarten folgten 5 Radler dem Alme-Radweg in Richtung Paderborn. Am Fußballstadion vorbei, entlang des Stadtgebietes der alten Kaiser- und Bischofsstadt Paderborn fuhren wir weiter Richtung Wewer. Der Weg führte uns stetig bergan, vorbei am Ziegenberg, wo wir den Almeradweg bis nach Alfen folgten. Nach einigen Windungen und Anstiegen kam die Wewelsburg näher. Das letzte Hindernis zur Burg hatte es in sich! Wir mussten die 12% Steigung bis zum Burgtor überwinden. Der Ausblick auf das Paderborner und Bürener Land entschädigte uns für diese Tortur. Nun verliesen wir den Alme-Radweg in Richtung Flughafen Paderborn/Lippstadt um weiter auf der Paderborner Land Route nach der Sälzerstadt am Hellweg (Bad Salzkotten) zu radeln. In Bad Salzkotten wurde am Granierwerk eine kurze Pause eingelegt und später in der Innenstadt ein Kaffee getrunken. Durchs Paderborner Land fahrend ging es über Thüle zum Römerlager nahe Boke. Die Lippe überquerend erreichten wir Boke und auf der Römer-Lippe-Route anschließend Delbrück. Von hier folgten wir dem Borker-Heide-Kanal bis nach Sande und dem Lippesee.  Nach einigen Kilometern entlang der Lippe erreichten wir den Ausgangspunkt unserer Tour wieder.

Info:

Die Burg des Bösen (Historischer Hintergrund)

Die SS entwickelte sich unter ihrem "Reichsführer" Heinrich Himmler zu einer der mächtigsten Organisationen im "Dritten Reich". Sie verstand sich als politische und rassische Elite. Die Umsetzung dieses Anspruchs und ihrer radikalen Ideologie brachte Millionen von Menschen den Tod.

 

Ab 1933 plante der "Reichsführer SS", Heinrich Himmler, ein ideologisches Zentrum für seine Schutzstaffel in der Wewelsburg einzurichten. Zunächst als Schulungsstätte für SS-Offiziere gedacht, wurden im Verlaufe der 1930er Jahre Maßnahmen ergriffen, welche die Wewelsburg mehr und mehr in eine abgeschottete, zentrale Versammlungsstätte für die höchsten SS-Offiziere umformen sollten. Der Putz wurde abgeschlagen und der Graben vertieft, damit das Schloss trutziger, "burgenähnlicher" wirkte. Nordische Symbole und Ornamentik prägten bald die Innenräume der Wewelsburg.

 

Himmler verweilte immer wieder - alleine oder mit Gästen - in Wewelsburg.

Er kündigte an, jährliche Gruppenführertreffen - also Zusammenkünfte der ranghöchsten SS-Offiziere - auf der Wewelsburg abhalten zu wollen. Ebenso sollten hier Vereidigungsfeiern stattfinden. Noch gegen Kriegsende ordnete Himmler an, die Wewelsburg solle das „Reichshaus der SS-Gruppenführer“ werden.

Die Wewelsburg ist ein burgähnliches Renaissanceschloss im Stadtteil Wewelsburg der Stadt Büren im Kreis Paderborn, Nordrhein-Westfalen. Die Höhenburg liegt über dem Tal der Alme und ist eine der wenigen Burgen mit dreieckigem Grundriss in Deutschland. 1123 errichtete Graf Friedrich von Arnsberg an diesem Standort eine Burg. Nach seinem Tod wurde die Burganlage von Bauern zerstört. Später besaßen die Grafen von Waldeck und die Fürstbischöfe von Paderborn Burgen an dieser Stelle. Das heutige Gebäude wurde von 1603 bis 1609 errichtet. Von 1934 bis 1945 wurde die Burg von der SS genutzt und teilweise umgestaltet. Heute sind in der Wewelsburg das Historische Museum des Hochstifts Paderborn und eine Jugendherberge untergebracht.