Datum:

Tourenleitung:

Treffpunkt:

Start / Ziel:

StreckenINFO:

Anmeldung unter:

Teilnehmer:

Anreise (Kosten):

Samstag, den 03.08.2019

André Medzech

Dortmund HBF ● 07:30 Uhr

Solingen HBF / Witten BF

ca. 70 km ● 794 hm  Einwegstrecke ● Tourenrad

0231/876940 bis Dienstag, den 30.07.2019  (= Kostenbeitrag überweisen!)

max. 10 Radler

Bahn (15,00 €)


StreckenInfo:

Auf zur Müngstener Brücke. Vom Bahnhof Solingen aus radeln wir auf der ″Korkenziehertrasse″ bis Solingen Mitte. Hier führt uns der Weg durch den Gustav Coppel-Park auf die ″Bergbahntrasse″ zur Müngestener Brücke. Weiter geht es auf demselben Weg zurück nach Solingen Mitte. Die Korkenziehertrasse folgen wir jetzt über Gräfrath nach Wuppertal-Vohwinkel. Auf einer weiteren Bahntrasse, der ″Nordbahntrasse″, geht es jetzt über W-Varresbeck, W-Karternberg und W-Elbersfeld nach Wuppertal. Weiter auf der Bahntrasse lassen wir Schnee-Quellenburg rechts liegen und biegen bei Knotenpunkt 7 auf die ″Alte Kohlebahn″ ab. Bis nach Silschede folgen wir der Trasse. Bei Albringhausen geht es dann auf die ″Elbschetalbahn″, die wir bis Wengern folgen. Hier schließen wir uns den Ruhrtalradweg an. Er bringt uns über Bommern bis hin zum Wittener Bahnhof, wo die Tour endet.

Info:

Die Müngstener Brücke ist die höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands und überquert zwischen Remscheid und Solingen das Tal der Wupper. Sie führt in einer Höhe von ca. 107 Metern über dem Talgrund (maximal 205 Meter über dem Meeresspiegel) über die Stadtgrenze und ist ein einzigartiges Bauwerk. Die Gesamtlänge beträgt ca. 465 Meter. Die nach dreijähriger Bauzeit 1897 eröffnete Überführung, zunächst nach dem ersten Deutschen Kaiser Wilhelm I. als Kaiser-Wilhelm-Brücke bezeichnet, ist eine Stahl-Fachwerk-Konstruktion mit einem zentralen parabelförmigen Bogen. Architekt war Anton von Rieppel. Es wird ausschließlich für den Bahnverkehr der S-Bahn-Linie zwischen Wuppertal und Solingen genutzt. Benannt ist sie heute nach der ehemaligen Siedlung Müngsten. Der Fluss hat die Großstadt Wuppertal an dieser Stelle bereits durchquert und wird bei Leverkusen in den Rhein fließen.

Unter dem Bauwerk erstreckt sich am Ufer der Wupper der sogenannte Brückenpark Müngsten. Neben einem Gasthaus bietet er einige Freizeiteinrichtungen, Liegewiesen und viele Informationen über die Brücke und deren Mythen und Legenden – vom letzten Goldenen Niet bis zum angeblichen Selbstmord des Architekten aufgrund eines vermeintlichen Rechenfehlers bei der Planung. Wanderwege führen weiter zum Schloss Burg durch die Wälder des Bergischen Landes. Unweit der Brücke erstrecken sich je auf einer Seite der Wupper die Naturschutzgebiete “Tal- und Hangbereiche der Wupper“ sowie „Wupperhänge südlich von Müngsten“. Am südlichen Ende des Parks kann der Fluss mithilfe einer Schwebefähre überquert werden, die die Passagiere ähnlich einer Draisine mechanisch antreiben müssen. Am Remscheider Ufer liegt oberhalb am Hang der Diederichstempel, der 1901 errichtet wurde und einen Blick „auf Augenhöhe“ zur Brücke ermöglicht.