Datum:

Start / Ziel:

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Teilnehmer:

Sonntag, den 31.05. bis Donnerstag, den 04.06.2020

Mannheim / Radolfszell

ca. 351 km ● 2743 hm  Einwegstrecke ● Tourenrad

2 Radler


Vom schönen Heidelberg am Neckar führt uns der Heidelberg-Schwarzwald-Bodensee-Radweg über die sanften Hügel des Kraichgaus und durch den einzigartigen Schwarzwald mit seinen romantischen Tälern und Höhen. Vorbei an der Neckarquelle, der Donauquelle und der Burg Hohentwiel fuhren wir bis ans Ufer des malerischen Bodensee in Radolfzell. Von Norden nach Süden radelten wir einmal quer durch Baden-Württemberg.


Sonntag, den 31.05.2020 • 50 km • 122 hm

Nach dem wir in Mannheim mit dem Zug aus Dortmund angekommen waren, führte uns der Weg am bekanntesten Wahrzeichen von Mannheim, den Wasserturm, vorbei an den Neckar. Erwähnenswert wäre noch, dass in Mannheim das Fahrrad erfunden wurde. Ein gewisser Herr Karl Friedrich Christian Ludwig Freiherr Drais von Sauerbronn fuhr / lief mit seiner hölzernen Laufmaschine (Draisine) um 1820 durch Mannheimer und machte die Gegend unsicher. Aber ich schweife ab, weiter ging es Richtung Neckar. Entlang dem Fluss nach Heidelberg folgend, wurden wir jäh ausgebremst. Hier war ein Schauspiel zu sehen, das einige Radler zum Fotografieren animierte. Auf einer frisch gemähten Wiese hatte eine Schar von ca. 12 Störchen sich zum Mittagsmahl versammelt. Nach kurzem Stopp radelten wir weiter auf dem Neckarradweg nach Heidelberg. Bei schönstem Radlerwetter waren wir, trotz Corona, nicht allein! Kurz vor Heidelberg durchfuhren wir die Neckarauen, wo auf dem Rasen große Runde Kreise aufgemalt waren und in jenen sich Personen befanden (Mindestabstand 1,5 m), sehr hilfreich. Dann kam Heidelberg mit seinem berühmten Heidelberger Schloss in Sicht. Nach dem wir auf dem Marktplatz in der Altstadt gestärkt hatten (Kaffee und Kuchen) führt uns der Radweg aus der Stadt hinaus bis zu unserer Unterkunft nach Sandhausen.

Sehenswürdigkeiten:

Heidelberg - Stolze Residenz der Kurfürsten von der Pfalz

Im 13. Jahrhundert errichteten die Pfalzgrafen bei Rhein und späteren Kurfürsten oberhalb von Heidelberg ihre erste Residenz. Aus der befestigten mittelalterlichen Burg entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte ein repräsentatives Schloss. Heute zählt Schloss Heidelberg mit seinen Renaissance-Palästen zu den bedeutendsten Kulturdenkmalen in Deutschland. Höhepunkt kurpfälzischer Baukunst ist die Anlage des berühmten Schlossgartens „Hortus Palatinus“ zu Beginn des 17. Jahrhunderts.

 

Schloss Heidelberg – Symbol für Romantik

Für Reisende, Maler und Poeten waren um 1800 die malerisch über dem Neckar gelegenen Überreste von Schloss Heidelberg der Inbegriff einer romantischen Ruine. In Gedichten, Liedern und Bildern verewigten sie das stimmungsvolle Denkmal. Nur langsam entwickelte sich auch ein Bewusstsein, die geschichtsträchtige Schlossruine zu erhalten. Eine wichtige Rolle spielte dabei der im deutschen Exil lebende französische Graf Charles de Graimberg.


1. Unterkunft: Residenzhotel Royal - Sandhausen

Das Hotel befindet sich in Sandhausen, nur 5 Autominuten von der Autobahn A5 und 12 Autominuten von Heidelberg entfernt. Es verfügt über eine Sauna, einen kostenfreien Fahrradverleih und großzügige Zimmer mit Balkon.

 

Jedes der geräumigen Zimmer in der Residenz Royal verfügt über einen Wohnbereich mit TV und eine voll ausgestattete Kochnische mit Waschmaschine. Bademäntel und ein Haartrockner werden zur Verfügung gestellt.

 

Das Restaurant Villa Verdi ist in einen angenehmen Landhausstil eingerichtet und bietet italienische Gerichte. In der Lobby-Bar wird eine Auswahl an Getränken serviert.

 

Gäste können den Fitnessraum des Royal nutzen oder sich einfach im großen Garten entspannen.

 

Vom Residenz Royal in Sandhausen erreichen Sie in nur 15 Autominuten den Hockenheimring, dem Schauplatz des Großen Preises von Deutschland der Formel 1. [ Hier gehts zur Homepage ]


Montag, den 01.06.2020 • 77 km • 566 hm

Die zweite Etappe begann bei allerbesten Wetter. Von Sandhausen führte die Route Richtung Süden gemütlich durch eine flache weite Landschaft. Es ging durch den Laubwald der Schwetzinger Hardt und am Hockenheimring (Motorgeräusche?) vorbei, aus der Kurpfalz in den Kraichgau hinein. Hier empfing uns eine abwechslungsreiche Landschaft aus weiten Feldern, grünen Wiesen, kleinen Waldstücken und mehreren Badeseen. Zwischendurch lud der St. Leoner Badesee zu einer Abkühlung ein, die wir dankend ablehnten und stattdessen weiter nach Bad Schönborn fuhren. Als wir nach einigen Kilometern in Bruchsal einfuhren lag das Barockschloss direkt auf unserem Weg. Nach Besichtigung und einer Essenspause führte die Route über Gondelheim bis nach Bretten. Dicht hinter Bretten (Bretten mit seinem Fachwerkensemble und dem Hundlesbrunnen) erwartet uns ein schweißtreibender langgezogener Anstieg, der durch einen lichten Laubwald führte, dem Naturpark Stromberg-Heuchelberg. Kurz bevor wir die höchste Stelle erreichten, fuhren wir aus dem Wald in eine offene Feld- und Wiesenlandschaft mit einer herrlichen Aussicht. In moderatem Auf und Ab passieren wir einige hübsche Orte und rollten dann in eine rasante Abfahrt nach Pforzheim hinein. Da es an diesem Tag verdammt heiß war, machten wir einen Einkehrschwung in den ersten Biergarten der auf dem Weg lag, wir waren total unterhopft! Danach waren es nur noch einige Meter bis zu unserer Unterkunft.

Sehenswürdigkeiten:

Schloss Bruchsal 

Schloss Bruchsal ist die einzige geistliche Barockresidenz am Oberrhein.

Erbaut wurde das Schloss ab 1720 von Fürstbischof Damian Hugo von Schönborn, der es zum Mittelpunkt seiner absolutistischen Herrschaft machte. 1802 gelangte die Residenz in den Besitz des Landes Baden. Nach 1832 verfiel die Anlage zusehends und wurde erst Ende des 19. Jahrhunderts wieder als kunsthistorisch wertvolles Ensemble erkannt. Heute zählt das Schloss nach den Zerstörungen von 1945 zu den großen Wiederaufbauleistungen der Nachkriegsjahrzehnte.

 

Melanchthonhaus Bretten

Das Melanchthonhaus wurde als Gedächtnishaus, Bibliothek und Museum erbaut und beherbergt einmalige Schätze an Wandgemälden, Statuen und Wappen sowie eine umfassende Bibliothek. Das Melanchthonhaus wurde anstelle des ursprünglichen Geburtshauses des Reformators und Humanisten Philipp Melanchthon als Gedächtnishaus errichtet und 1903 eröffnet. In weiteren Räumen sind ca. 11.000 Büchern, 450 Autographen, Statuen, Wappen, Gemälden, Gedenkmünzen und Graphiken beherbergt.


2. Unterkunft: Ibis Style - Pforzheim

Dieses Hotel begrüßt Sie in der Gold- und Schmuckstadt Pforzheim. Das ibis Styles Pforzheim bietet ein Fitnesscenter, eine 24-Stunden-Rezeption und kostenfreies WLAN in allen Bereichen.

 

Die modernen Zimmer verfügen über Markenbetten, Klimaanlage, einen 43-Zoll-Flachbild-TV, kostenloses Highspeed-WLAN und eine doppelte USB-Ladestation. Das Badezimmer bietet eine Dusche und ein separates WC.

 

Morgens stärken Sie sich im ibis Styles Pforzheim am Frühstücksbuffet.

 

Beliebte Sehenswürdigkeiten in der Nähe der Unterkunft sind das Schmuckmuseum, das Theater, das Kongresszentrum und das Kulturhaus. Der nächstgelegene Flughafen ist der Flughafen Stuttgart in 47 km Entfernung vom ibis Styles Pforzheim. [ Hier gehts zur Homepage ]


Dienstag, den 02.06.2020 • 84 km • 881 hm

Ausgeruht radelten wir am Ufer der Nagold aus der Stadt und folgen dem Fluss hinein in den malerischen Nordschwarzwald. Durch das wildromantische Nagoldtal ging es flussaufwärts. Verwunschene Wiesen und üppiger Wald säumen den Radweg, auf dem wir gemütlich den Flussschleifen bis nach Bad Liebenzell folgten. Weiter geht es vorbei am sehenswerten Kloster Hirsau bis zu den Toren von der Hermann Hesse Stadt Calw. Von Calw folgten wir weiter dem Ufer der Nagold, die sich in fröhlichen Schleifen am Rande des Schwarzwalds entlang schlängelt. Der Radweg an der Nagold wird von Wiesen und Wald gesäumt – eine eindrucksvolle Kulisse. Nach durchqueren der Schäferstadt Wildberg, immer leicht aufwärts radelnd, erreichten wir schließlich die Stadt Nagold. Der gleichnamige Fluss, dem wir soweit gefolgt waren, schlägt nun eine andere Richtung ein, während wir weiter nach Süden fahren. Ein kräftiger Anstieg bringt uns zum Abschluss auf eine bewaldete Höhe, von dem wir eine herrliche Aussicht auf die weite Landschaft hatten. Von hier oben ist es nicht mehr weit bis ins Etappenziel Horb am Neckar und es geht nur noch bergab. So können wir das letzte Stück zur Unterkunft in Dettingen rollen lassen.

Sehenswürdigkeiten:

Klosteranlage Hirsau

Die Klosteranlage Hirsau lädt ein zur Besichtigung und zum Verweilen im Kloster-Café.

Das ehemalige Benediktinerkloster St. Peter und Paul war in der Klosterbewegung von Cluny im 11. und 12. Jahrhundert das bedeutendste deutsche Reformkloster nördlich der Alpen und wurde 1692 im Pfälzischen Erbfolgekrieg von französischen Truppen zerstört. Die baugeschichtlich hochbedeutenden Ruinenanlagen beinhalten Relikte aus unterschiedlichen Baustilen: die romanische Säulenbasilika, die einst die größte romanische Kirche Südwestdeutschlands war, den gotischen Kreuzgang, die spätgotische Marienkapelle und die Ruine eines Renaissanceschlosses, in deren Mauern bis 1989 die von Ludwig Uhland besungene Ulme zu Hirsau stand.

 

Historischer Marktplatz Calw

Der Calwer Marktplatz zeigt ein weitgehend geschlossenes Fachwerkensemble. Die Häuser wurden Ende des 17. Jahrhunderts nach einem verheerenden Stadtbrand neu aufgebaut und waren einst bevorzugte Wohngegend der einflussreichen und vermögenden Calwer Handelsherren und Unternehmer.


3. Unterkunft: Gastfof Adler - Horb-Dettingen

Unser traditionsreicher, seit 1757 familiengeführter Landgasthof liegt zwischen Stuttgart und Bodensee bei Horb am Neckar.

 

Der Adler verfügt über 13 Zimmer, welche alle mit Dusche/WC, Balkon, TV-Anschluss und WLAN ausgestattet sind. Radfahrern bieten wir einen Gepäckabholservice nach telefonischer Anmeldung.

 

Unsere Küche bietet Ihnen gutbürgerliche Spezialitäten und leckere Dessertvarianten. Bei  schönem Wetter lädt unsere Terrasse auf einen Cappuccino oder ein kühles Adler-Bier ein.

 

Während im Restaurant 80 Sitzplätze zur Verfügung stehen, bietet der Tagungs- oder Festraum im 1. Stock zusätzlich 50 Sitzplätze.

 

Besonders erwähnenswert ist unser renovierter Adlersaal für bis zu 200 Personen, welcher sich für Festlichkeiten und Theateraufführung bestens eignet. Für Betriebs- und Familienfeiern, sowie Tagungen reservieren wir gerne.

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Mittwoch, den 03.06.2020 • 62 km • 672 hm

Nachdem wir drei Etappen mit einigen Höhenmeter hinter uns gebracht hatten, beschlossen wir es heute ruhiger angehen zu lassen. Es wurde entschieden, den Neckar weiter zu folgen und erst bei Dietringen wieder auf die originale Route zu stoßen. Also folgen wir ab Fischingen dem Neckar, bis nach Sulz am Neckar das im mittleren Schwarzwald eingebettet liegt. Es folgen steile Hänge, Felsen und schluchtartige Seitentäler. Hier begegnen sich Schwarzwald und Schwäbische Alb mit einem Fluss in der Mitte, der nach Norden strebt. In Oberndorf, wo wir als nächstes vorbeikamen, lauern einen die Narren, in der schwäbisch-alemannischen Fasnet, auf. Weiter geht unsere Fahrt in Richtung Rottweil. Als nächstes erschienen am Horizont die Wehrmauern der Ruine Neckarburg. Mit jedem Pedaltritt kamen wir Rottweil ein Stück näher. Die „Skyline“ der Stadt am Neckar konnten wir bereits von weitem sehen. In Rottweil steht nämlich ein 246 Meter hoher Turm, der wie ein Wolkenkratzer in den Himmel ragt. Der Turm dient zum Testen von Hochgeschwindigkeitsaufzügen. Nachdem wir in der Altstadt von Rottweil eine Pause eingelegt hatten, wollten wir weiterfahren! Aber ein wolkenbruchartigen Regenschauer machte uns einen Stricht durch die Rechnung, es hatte sich schon den ganzen Tag angekündigt. Nachdem sich der Regenschauer gelegt hatte, radelten wir von Rottweil weiter durch eine abwechslungsreiche Landschaft aus Feldern, Wiesen und Wäldern. Immer die Augen auf den Himmel gerichtet, ob da noch was kommt! Es half, dass die Tour nun leicht und kontinuierlich bergauf ging. In regelmäßigen Abständen kamen wir, in unmittelbarer Nähe zum Neckar fahrend, durch gemütliche Orte. Bis zu unserem Etappenziel und zu unserem Hotel in Villingen-Schwenningen blieb es trocken.

Sehenswürdigkeiten:

Rottweil

Rottweils historische Innenstadt entführt den Besucher in längst vergangene Zeiten. Kunstvoll gestaltete Brunnen, das Schwarze Tor und der Hochturm sind wie Fenster in verschiedene Zeitepochen. Mächtige Bürgerhäuser prägen das Stadtbild. Die ehemalige Reichsstadt am Neckar empfängt den Besucher mit einem herrlichen Stadtbild. Die Innenstadt mit ihren stolzen Bürgerhäusern lädt zum Eintauchen in vergangene Jahrhunderte. Mächtige Bürgerhäuser mit außergewöhnlichen Erkern und originellen Stechschildern prägen das Stadtbild. Die Museen erzählen von Rottweils wechselvoller Geschichte. Von kunsthistorischer Betrachtung sind die drei Stadtkirchen Heilig-Kreuz- Münster, die evangelische Predigerkirche und die Kapellenkirche mit dem Kapellenturm, dem Wahrzeichen Rottweils.

 

Thyssenkrupp-Testturm

Der Thyssenkrupp-Testturm (Eigenschreibweise: thyssenkrupp Testturm) in Rottweil ist ein 246 Meter hoher Aufzugstestturm für Express- und Hochgeschwindigkeitsaufzüge. Der 2014 bis 2017 von Thyssenkrupp Elevator errichtete Turm bietet mit 232 Metern die höchste Besucherplattform Deutschlands und ist der weltweit zweithöchste Testturm für Aufzugsanlagen. Mit den Tiefgeschossen, die als Testumgebung für die Aufzugschächte mitverwendet werden, hat der Schaft eine Gesamtlänge von 275,5 Metern.

Der Turm hat zahlreiche Architektur-, Ingenieurs- und Designpreise gewonnen und bietet einige Alleinstellungsmerkmale. So ist er das weltweit erste Bauwerk, das durch ein Schwingungspendel im Inneren des Turmschafts in Schwingungen versetzt werden kann. So werden reale Windlasten simuliert. Der Schaft ist mit einer speziellen Glasfaser-Textilie entlang eines Wendelrohrs ummantelt, welche die eigentliche Außenform des Turms festlegt. Der Turm ist dadurch gleichzeitig das höchste textilverkleidete Gebäude der Welt.

 

Das Römerbad

Das Römerbad beim Rottweiler Friedhof ist mit einer Ausdehnung von 45 x 42 m eine der größten römischen Thermen im südwestdeutschen Raum.


4. Unterkunft: Hotel Royal - Schwenningen

Am östlichen Rand des Schwarzwaldes, nur 800 m von der Südwest Messe entfernt begrüßt Sie dieses Hotel. Es bietet eine 24-Stunden-Rezeption, ein Restaurant und ruhige Zimmer mit kostenfreiem WLAN.

 

Die hellen Zimmer im Hotel Royal bieten edle, blaue Teppiche und Möbel aus massivem Kiefernholz. Im eigenen Bad finden Sie kostenlose Pflegeprodukte.

 

Jeden Morgen wird ein reichhaltiges Frühstücksbuffet im einladenden Restaurant des Hotels Royal serviert. Traditionell griechische Gerichte sowie deutsche Spezialitäten können Sie in den Abendstunden genießen.

 

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Donnerstag, den 04.06.2020 • 78 km • 502 hm

Im letzten Abschnitt der Radtour wurden 2 Quellgebiete von bekannten Flüssen besucht, aber der Reihe nach. Leider war uns der Wettergott an diesem Morgen nicht holt, es fing an zu regnen (das den ganzen Tag)! Von Schwenningen aus, erreichten wir nach einer kurzen Stecke als erstes das Quellgebiet des Neckers, das Schwenninger Moos. Nachdem uns „Matthias vorgelesen hatte“, fuhren wir ein kleines Stück von Villingen-Schwenningen noch bergauf, bis wir auf eine leicht abschüssige Strecke über die Römerstraße sausen konnten. Sie führte uns durch weite Felder und Wiesen fast bis nach Donaueschingen. Bevor wir rein rollen konnten, wartet aber noch ein kleiner Hügel auf uns. Von oben hatte man einen herrlichen Blick auf Donaueschingen, in das wir anschließend hinabfuhren. Hier wartete die nächsten Quelle auf uns, die Donauquelle. Nach einigen Pedalumdrehungen erreichten wir den Donauzusammenfluss von Brigach und Breg. Auf einer flachen Strecke ging es gemütlich aus Donaueschingen heraus und wir tauchen in eine weite Feld- und Wiesenlandschaft ein, die hier und da von kleinen Waldstücken geschmückt wurden. Hier türmte sich der Naturpark Südschwarzwald auf. Als nächstes ging es auf der Baar-Hochebene zum höchsten Punkt des Fernradweges, nach Fürstenberg. Bei Blumberg kreuzte uns die „Sauschwänzlebahn“. Anschließend knickte der Radweg nach Osten und wir radelten unseren letzten Anstieg nach Tengen entgegen. Ab hier ging es steil bergab bis nach Singen (Hohentwiel). Bevor wir Singen erreichten fuhren wir noch an St. Peter und Paul in Hegau und an der Festungsruine Hohenwiel vorbei. In Singen machten wir eine Pause, wir mussten uns ein wenig trocken legen. Nachdem wir einigermaßen trocken waren, radelten wir (es regnete immer noch!) an die Radolfszeller Aach entlang bis nach Rielasingen-Worblingen. Von hier aus waren es nur noch einige Kilometer bis zu unserer Unterkunft in Bohlingen am Bodensee. Radolfszell kann warten, kommt morgen!!!

Sehenswürdigkeiten:

Schwenninger Moos

Das Schwenninger Moos ist das Quellgebiet des Neckars. Im Naturschutzgebiet verläuft zudem die Europäische Hauptwasserscheide zwischen dem Einzugsgebiet von Nordsee und Schwarzem Meer.

 

Donauquelle

Die Karstaufstoßquelle ist seit dem Besuch des römischen Feldherren Tiberius im Jahre 15 v. Chr. als historische Donauquelle anerkannt. Die Skulptur "Mutter Baar" weist der "jungen Donau" ihren Weg zum Schwarzen Meer.

 

Der Donauzusammenfluss

Unter den Augen der "jungen Donau als Kind im Schoss der Mutter Baar", einer Marmorgruppe von Franz Xaver Reich, vereinigen sich Brigach und Breg. Der Donaubach hat sich bereits auf Höhe des Schlosses zur Brigach gesellt. Diese drei Quellflüsse vereinen sich an diesem Ort zur Donau.

 

Sauschwänzlebahn

Die „Sauschwänzlebahn“ ist eine Zugstrecke wie aus einem berühmten deutschen Kinderbuch: Die Gleise schlängeln sich durch die Landschaft, Tunnels führen durch Berge, mit stattlichen Brücken werden Täler überwunden und mitten auf der Strecke eine historische Lok…!


5. Unterkunft: Sternen Gasthof / Aparthotel - Bohlingen

Wir befinden uns inmitten einer der beliebtesten Urlaubsregionen Deutschlands. 

 

Unsere Lage ist zentraler Ausgangspunkt für Ihre Unternehmungen Richtung Hegau oder Richtung Bodensee – ob zu Fuß, mit dem Auto oder mit dem Bike – ob allein, zu zweit oder mit der Familie. 

 

Unser Haus liegt im größten Singener Ortsteil Bohlingen,

ca. 3 km vom Bodensee, 6 km von Singen und 8 km von der Schweizer Grenze entfernt und ist daher ideal für Ihre Geschäftsreisen in der Umgebung. 

 

Bohlingen hat ca. 1.900 Einwohner und wird liebevoll als „Tor zur Halbinsel Höri“ bezeichnet. Sie finden uns in der Ortsmitte direkt am Flusslauf der Aach. [ Hier gehts zur Homepage ]