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Anreise (Kosten):

Mittwoch, den 20.05. bis Sonntag, den 24.05.2020

André Medzech / Petra Medzech

Kamen BF ● 11:00 Uhr

Siegen BF / Brambauer

ca. 264 km ● 3294 hm  Einwegstrecke ● Tourenrad / eBike

0231 / 876940 bis Samstag, den 11.01.2020

5 Radler

Bahn (Gruppenticket)



Mittwoch, den 20.05.2020

ca. 32 km • 418 hm

Tourbeschreibung

Vom Kamener Bahnhof fuhren wir mit dem Zug zur ehemaligen nassauischen Residenzstadt Siegen. Die rund 140 km lange Sieg entspringt im Naturpark Rothaargebirge und weist von der Quelle bis zur Mündung in den Rhein bei Bonn einen Höhenunterschied von rund 560 Metern auf. Vom Bahnhof Siegen aus, waren es dann ca. 3 km bis zu unserer Unterkunft im Berghotel Johanneshöhe. Nachdem die Zimmer belegt wurden, machten wir uns mit unseren Räder zur „Sightseeing“ durch Siegen. Als erstes fanden wir die Sinnbilder Siegerländer Arbeitswelt, den „Hüttenmann und den Bergmann“. Weiter kamen wir an der Martinikirche und der Stadtmauer, dem unteren Schloss, der Nikolaikirche mit dem Krönchen (Wahrzeichnen von Siegen) und zu guter Letzt dem oberen Schloss mit dem Siegerlandmuseum, wo von man eine schönen Ausblick auf Siegen hatte.

1. Unterkunft: Berghotel Johanneshöhe

Es ist egal, ob Ihr Besuch privater oder geschäftlicher Natur ist. Auf der Johanneshöhe kümmern wir uns um Ihre persönlichen Wünsche und Bedürfnisse. Unser Anliegen ist Ihr unbeschwerter Aufenthalt.

Kein anderer gastronomischer Ort in Siegen repräsentiert die Region mit einer solchen Übersicht. Hotelzimmer, Restaurant, Terrasse sowie Tagungs- und Veranstaltungsräume bieten einen unvergleichlichen Panoramablick über Siegen. Unser Service empfängt Sie professionell zu geschäftlichen und persönlich bei privaten Anlässen. Tagen, feiern, übernachten oder einfach mal wieder gut essen gehen - wir bieten Ihnen den Ort in Siegen, der Ihre Wünsche wahr werden lässt. Nur 2 Autominuten von der Autobahn A45 entfernt (Abfahrt 21, Siegen) ist das Berghotel Johanneshöhe das am schnellsten und einfachsten erreichbare Hotel in Siegen.

Trotz der zentralen Lage zur Autobahn liegen Stadtmitte und Hauptbahnhof ebenfalls nur 2 Autominuten entfernt. In ruhiger Umgebung sehen Sie mit Gelassenheit auf das Stadtleben herab. Unser Hotel bietet eine Kapazität von insgesamt 42 Betten. Aus 15 der 23 Zimmer (teilweise mit Balkon) können Sie den Panoramablick über die Stadt Siegen genießen. Johanneshöhe - eine Stadt liegt Ihnen zu Füßen. [ Hier gehts zur Homepage ]


Donnerstag, den 21.05.2020

ca. 70 km • 801 hm

Tourbeschreibung

Von der Unterkunft aus, begaben wir uns auf die Route zu unserem Tagesziel in Drolshagen. Nachdem wir die Stadt hinter uns gelassen hatten, fordert die Topographie erste Anstrengungen. Bergauf, bergab geht die Fahrt über Eiserfeld, Rosterberg und Niederschelden nach Mudersbach, wo der Siegtalradweg den Fluss quert. Nächstes Ziel war der Ort Kirchen, die Kath. Kirche "St. Michael", erbaut zwischen 1887 und 1889 im gotischen Stil, überragt den Ort mit ihrem mächtigen Turm. Hier bogen wir auf den "Asdorftalradwanderweg" der zu dem "Ruhr-Sieg-Radweg" gehört. Nachfolgend wurden Niederfischbach, mit seinem „Siegerländer Dom“ und Freudenberg mit seinem historischen Stadtkern durchfahren. Weiter ging es durch den 400 m langen "Hohenhainer Tunnel" bis zur Wendner Hütte (Museum). Nach einigen Kilometern erreichten wir Olpe, von hier fuhren wir auf dem Bergischer Panoramaradweg bis zum Hotel Restaurant "Zur Alten Quelle" nach Drolshagen.

Folgende Bahntrassen und Flussradwege werden am heutigen Tag befahren:

Siegwanderradweg

Der Siegradwanderweg beginnt an der Quelle in Siegerland-Wittgenstein in der Nähe der Stadt Netphen. Im Anschluss führt er durch den Kreis Altenkirchen in Rheinland-Pfalz und endet in Nordrhein-Westfalen an der Mündung in den Rhein im Rhein-Sieg-Kreis nördlich von Bonn.

Von der Quelle in Siegerland-Wittgenstein geht's zunächst durch den waldreichsten Kreis Deutschlands über Netphen und Siegen in den Westerwald. Dort verläuft der Weg durch Wiesentäler über Kirchen, Betzdorf, Wissen und Hamm bis es im Rhein-Sieg-Kreis durch Windeck, Eitorf, Hennef, Siegburg und Troisdorf zur Mündung in den Rhein bei Niederkassel-Mondorf geht. Auf dem gesamten Verlauf überquert der Sieg-Radweg mehrmals die Sieg. Streckenweise verläuft der Siegradweg auf Bundes- und Landstraßen.


Ruhr-Sieg-Radweg

Radeln von Fluss zu Fluss

Radeln auf ehemaligen Bahntrassen – das ist eine reizvolle Möglichkeiten, die Mittelgebirgslandschaften auf zwei Rädern zu erkunden, natürlich auf die gemütliche Art. Der Ruhr-Sieg-Radweg, der auf 113 steigungsarmen Strecken-Kilometern die zwei bedeutende Wasserläufe Ruhr und Sieg miteinander verbindet, folgt dabei zu großen Teilen ehemaligen Eisenbahnrouten. Neben landschaftlich Sehenswertem, wie dem Biggesee, lohnen zahlreiche attraktive Orte und Bauwerke am Wegesrand für einen Zwischenstopp.


Bergische Panorama-Radweg

Der Bergische Panorama-Radweg ist einer dieser Bahntrassen-Radwege in NRW, zumindest verläuft er, auf seinem rund 130 Kilometer langen Weg von Hattingen im südlichen Ruhrgebiet durch das Bergische Land bis ins sauerländische Olpe, in weiten Teilen über solch stillgelegte Routen. Dabei geht es nicht nur durch abwechslungsreiche Landschaften und schöne Städtchen. Das Besondere an der Route sind die Zeugnisse der Ingenieurskunst: 14 Tunnel, bis zu 40 Meter hohe Viadukte und zahlreiche Brücken – darunter mit der Müngstener Brücke die höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands – versetzen die vorbeifahrenden Radler immer wieder in Staunen.


2. Unterkunft: Hotel "Zur alten Quelle"

Keine Größe, sondern Überschaubarkeit, keine Hektik, sondern Gemütlichkeit. Aus diesem Anspruch heraus führen wir unser Haus mit Stolz bereits in der 5. Generation in familiärer Atmosphäre. Ob mit Freunden in gemütlicher Runde, Geschäftsessen, Tagungen, Familienfeiern aller Art oder zum lustigen Kegelabend. Unser Haus bietet Platz für jede Gelegenheit. Genießen Sie die rauchfreie Atmosphäre unserer neu gestalteten Restauranträume sowie unsere urgemütliche Gaststube und die Vielfalt der Speisenkarte,die Gerichte für jeden Geschmack bietet.

 

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Freitag, den 22.05.2020

ca. 59 km • 980 hm

Tourbeschreibung

Von Drolshagen aus, fuhren wir weiter auf dem Bergischer Panoramaradweg (hier der Alleenradweg Aggertalbahn). Kurz hinter Drolshagen durchfuhren wir den "Wegeringhausener Tunnel", der ist mit 724 m der längste Tunnel im Verlauf der Panorama-Radwege und unterquert die Wasserscheide der Flusssysteme von Agger und Bigge. Bei Pernze verließen wir die Bahntrasse und es ging weiter auf wenig befahrenen Straßen bis nach Niederrengse. Hier bogen wir auf den "Aggerrandweg" ein und radeln bis zur Aggertalsperre. Die Aggertalsperre dient der Stromerzeugung, dem Hochwasserschutz, der Niedrigwasseraufhöhung und der Brauchwasserversorgung. Nachdem wir Lantenbach erreicht hatten, führte uns die Tour über Unnenberg (höchster Anstieg der gesamten Tour mit 14% Steigung) hinauf nach bis nach Danneberg. Von hier hatten wir einen schönen Blick auf die Genkeltalsperre. Von Danneberg radelnd ging es bis nach Marienheide nur noch bergab. In Marienheide erreichen wir den Bahntrassenradweg "Bergisch Born – Marienheide". Auf ihm radelnd geht es entlang der Wipper über Wipperfürth, Hückeswagen bis nach Bergisch Born. Von hier aus folgen wir den Bahntrassenradweg "Balkantrasse"bis zu unsere Unterkunft in  Wermelskirchen, wo wir unser Hotel "Hotel zur Eich" erreichten.

Folgende Bahntrassen und Flussradwege werden am heutigen Tag befahren:

Bergische Panorama-Radweg

Der Bergische Panorama-Radweg ist einer dieser Bahntrassen-Radwege in NRW, zumindest verläuft er, auf seinem rund 130 Kilometer langen Weg von Hattingen im südlichen Ruhrgebiet durch das Bergische Land bis ins sauerländische Olpe, in weiten Teilen über solch stillgelegte Routen. Dabei geht es nicht nur durch abwechslungsreiche Landschaften und schöne Städtchen. Das Besondere an der Route sind die Zeugnisse der Ingenieurskunst: 14 Tunnel, bis zu 40 Meter hohe Viadukte und zahlreiche Brücken – darunter mit der Müngstener Brücke die höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands – versetzen die vorbeifahrenden Radler immer wieder in Staunen.


Bahntrassenradweg "Balkantrasse"

Die Balkantrasse schafft eine ideale Möglichkeit, mit dem Fahrrad über die Hügellandschaft des Bergischen Landes bis in die Tiefebene des Rheins zu gelangen. Der Name des Radweges erinnert an den „Balkanexpress“, so wurde die ehemalige Bahnlinie zwischen Leverkusen-Opladen und Remscheid-Lennep im Volksmund genannt.

Von 1868 bis in die 1980er Jahre rollten hier Züge, heute eröffnen sich aus der Sattelperspektive reizvolle Ein- und Ausblicke: Wälder, Wiesen, schmucke Häuser und Gärten, die Ortszentren von Lennep, Bergisch Born, Wermelskirchen und Burscheid – städtisches Leben und ländliches Idyll wechseln sich am Rande der Balkantrasse ab. Unterwegs auf der rund 28 Kilometer langen Strecke erinnern Meilensteine an die Bahn-Vergangenheit, Rastplätze und Gastronomie gibt es an vielen Orten.


Bahntrassenradweg "Korkenziehertrasse"

Zum Radeln, Joggen, Spazierengehen

Als Fuß- und Radweg führt die ehemalige Bahntrasse elf Kilometer lang von der Haaner Stadtgrenze über Gräfrath, Wald und Mitte bis zum Südpark - ohne Autos, ohne Ampeln, nahezu steigungsfrei. Wie ein grünes Band zieht sie sich durch die Stadt, gesäumt von Bäumen und Büschen. Immer wieder öffnen sich spannende Blicke in die städtische Umgebung und tolle Aussichten in die Landschaft. Es gibt zahlreiche Auf- und Abgänge, Bänke laden zur Pause ein, Brücken und Tunnel führen sicher über große Straßen und Kreuzungen hinweg. Schienenstücke und historische Meilensteine erinnern an die Bahn-Vergangenheit.

Warum Korkenziehertrasse?

Gebaut wurde die Bahntrasse Ende des 19. Jahrhunderts. Damals dachte niemand an Freizeit, vielmehr ging es um Fortschritt und wirtschaftliche Interessen: Die Menschen wollten ihre Waren nicht mehr mit dem Pferdefuhrwerk transportieren, sondern ganz modern mit der Bahn. Der gewundene Streckenverlauf erinnert an einen Korkenzieher - im Volksmund wurde die Bahn deshalb zur "Korkenzieherbahn".


3. Unterkunft: Hotel-Zur Eich

Das traditionsreiche Hotel „Zur Eich“ liegt im Zentrum von Wermelskirchen und befindet sich seit dem Jahr 1831 im Besitz der Familie Jörgens. Es wird nach über 180 Jahren von der heutigen Inhaberin in der 6. Generation geleitet. Durch die typisch bergische Bauweise strahlt das Haus sowohl innen als auch nach außen eine gemütliche Atmosphäre aus. Im Laufe der Jahre wurde es durch zahlreiche An- und Umbauten modernisiert und auf den heutigen Stand gebracht.

 

Unser Hotel ist zentral aber dennoch ruhig gelegen – also ideal geeignet für Sie als Geschäftsreisenden oder auch für den privaten Ausflug ins Bergische Land!

 

Unsere 33 Einzel-, Doppel- und Familienzimmer (für 3 bzw. 4 Personen) sind komfortabel eingerichtet und verfügen über Dusche/WC, Telefon, Fernsehen und einen kostenfreien W-LAN Internetzugang.

 

Zahlreiche kostenfreie Parkplätze stehen direkt am Hotel zur Verfügung. [ Hier gehts zur Homepage ]


Samstag, den 23.05.2020

ca. 75 km • 820 hm

Tourbeschreibung

Von Wermelskirchen radelten wir in Richtung Burg und der Wupper. Entlang der Wupper kam die Müngstener Brücke, (ehemals Kaiser-Wilhelm-Brücke) ist die höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands, uns schon entgegen. Mit der Schwebefähre überquerten wir die Wupper. Von hier mussten wir einige Höhenmeter überwinden bis nach Solingen. Auf der "Korkenziehertrasse" (Bahntrasse), die durch Solingen führt, radelten wir über Gräfrath bis nach Wuppertal-Vohwinkel und dem Start/Endpunkt der Wuppertaler-Schwebebahn. Von hier an fuhren wir auf der "Nordbahntrasse" weiter durch Wuppertal mit seinen Tunneln bis uns der 722 m langen Schneetunnel nach Schnee-Quellenbach brachte. Hier bogen wir auf die "Alte Trasse Kohlenbahn" Sprockhövel, die wir bis Silscheide folgten. Weiter ging es einige Kilometer auf der Landstraße bis wir auf die Bahntrasse "Elbschetalbahn" trafen, diese folgten wir bis an die Ruhr. Kurz noch auf den Ruhrtalradweg und schon ist Witten erreicht. Durch Witten fahrend, fuhren wir auf die Bahntrasse "Rheinischer Esel" und zu unserem Hotel Georg.

Folgende Bahntrassen und Flussradwege werden am heutigen Tag befahren:

Bahntrassenradweg "Nordbahntrasse"

 Die Nordbahntrasse in Wuppertal ist ein rund 22 km langer, breit ausgebauter Fuß-, Rad- und Inlineskaterweg auf den ehemaligen Eisenbahnstrecken 2423 (Rheinische Strecke) und 2713 (Kohlenbahn). Sie zieht sich auf einer West-Ostachse entlang des nördlichen Hanges des Wuppertaler Stadtgebiets. Die Nordbahntrasse gilt als weltweit längste innerstädtische ehemalige Eisenbahntrasse. Auf der Strecke befinden sich Brücken und Viadukte mit insgesamt eineinhalb Kilometern Länge sowie fünf Tunnel mit insgesamt zwei Kilometern Länge. Die Trasse führt an zahlreichen Zeugnissen der Wuppertaler Industrie- und Verkehrsgeschichte, an Wohnquartieren, Denkmälern und geologischen Besonderheiten vorbei,[1] die auf 50 begleitenden Tafeln beschrieben sind.


Bahntrasse "Wuppertal-Wichlinghausen - Hattingen"

 ist eine ehemalige Eisenbahnstrecke von Wuppertal-Wichlinghausen nach Hattingen.

In Hattingen war die Strecke mit der mittleren Ruhrtalbahn der Bergisch-Märkischen Eisenbahn-Gesellschaft (BME) verbunden. In Wuppertal-Wichlinghausen bestand eine Verbindung zur mittlerweile ebenfalls stillgelegten „Wuppertaler Nordbahn“ der ehemaligen Rheinischen Eisenbahn-Gesellschaft sowie nach Wuppertal-Oberbarmen Bf an der Wuppertaler Hauptstrecke, der Stammstrecke der BME.

Die rund 20 km lange Strecke wurde von der Rheinischen Eisenbahn-Gesellschaft geplant und am 20. Mai 1884 von der Preußischen Staatseisenbahn fertiggestellt.


Ruhrtalradweg

240 Kilometer Radfahrvergnügen in NRW, genauer gesagt zwischen Sauerland und Metropole Ruhr – dem neuen Ruhrgebiet.

Kein anderer Fluss in Deutschland verbindet (Industrie-)Kultur und Natur auf so engem Raum. Beginnend von der Ruhrquelle am Ruhrkopf bei Winterberg reihen sich die verschiedensten Erlebnisse bis zur Rheinorange in Duisburg wie an einer Perlenschnur aneinander.

Auf dieser Internetseite finden Sie alle Informationen rund um die 4**** Qualitätsradroute.


4. Unterkunft: Hotel "Georg"

GEORG Hotel design bietet Ihnen 23 Zimmer (Einzel-, Doppel- und 3-Bett-Zimmer) und das Turmzimmer (Studio), alles Nichtraucherzimmer. Unsere Zimmer sind von Größe, Ausstattung und Farbe individuell (Designhotel).

Alle Räume sind Naturholz möbliert.

Die Fußböden sind durchweg aus Holz.

 

„Wir möchten, dass es unseren Gästen gut geht!“

 

 Jeder Raum schwingt durch Farbe, Mobiliar und Dekoration in Harmonie.

Bereits nach kurzer Verweildauer spüren Sie diese Energie und erleben das gelungene Zusammentreffen von Form, Farbe, Licht und Struktur als positives lebensförderndes Element.

Im Hotel design gibt der Verzicht auf Ecken in allen Bereichen eine besondere Prägung.

 

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Sonntag, den 24.02.2020

ca. 50 km • 275 hm

Tourbeschreibung

Vom Hotel aus radelten wir, das letzte Stück bis nach Dortmund-Löttringhausen, auf den "Rheinischen Esel". Nun ging es durch Dortmund-Kirchhörde bis zum Dortmunder Zoo. Entlang der Gehege fuhren wir am Rombergpark vorbei bis zum alten Hochofenwerk Phönix-West mit seinem Hochofen, der Phönixhalle und natürlich mit der Bergmann Brauerei. Auf der "Elias-Bahntrasse" mit Blick auf den Phönix-See und der Hörder Burg geht es bergab. Entlang des Sees fahrend folgten wir der Route auf dem Emscherradweg bis nach Aplerbeck, mit seinem Wasserschloss "Haus Rodenberg". Der Weg führte uns an der  Emscher bis zum Flughafen von Dortmund. Langsam kamen wir in heimatliche Gefilde. Vom Flughafen fuhren wir über Asseln, Dortmund-Kurl und am NSG Kurler Busch (das Landstroper Ei im Blick) entlang, nach Landstrop. Jetzt ist es nicht mehr weit und der Preußenhafen in Lünen kam in Sicht. Erst mal unter dem „Alten Hafenkran“ hindurch, folgen wir den Dattel-Hamm-Kanal bis nach Brambauer.

Folgende Bahntrassen und Flussradwege werden am heutigen Tag befahren:

Bahntrassenradweg "Rheinischer Esel"

Die Bahnstrecke "Rheinischer Esel" war als Erschließung großer Zechen der einstigen Kohlestädte Witten und Bochum und als Verbindung wichtiger Hauptstrecken des Ruhrgebietes geplant. 1880 wurde sie eröffnet. Zechen wie Siebenplaneten/Stockum, Vereinigte Walfisch/Stockum und Annener Zechen konnten von niedrigeren Frachtraten profitieren und Industriebetriebe wie Mannesmann und Dynamit Nobel siedelten sich an der neuen Strecke an. Marktfrauen benutzten die Zugverbindung und transportierten ihre Waren zu den umliegenden Marktplätzen, statt wie früher den Esel zu nehmen, daher wohl der Name Rheinischer Esel. Arbeiter nutzten die Strecke zum Erreichen ihrer Arbeitsplätze. Aber das liegt lange zurück. 1979 wurde der Personenverkehr, 2004 die letzte Teilstrecke zwischen Witten-Stockum und Bochum-Langendreer stillgelegt.