Auf "Alten Pfaden" der Dampfrösser

Radeln auf ehemaligen Bahntrassen im Niederrhein

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Anreise (Kosten):

Samstag, den 03.07.2021

André Medzech

Lüntec "UFO" Brambauer ● 08:00 Uhr

Viersen / Viersen

ca. 128 km ● 401 hm  Rundkurs ● Tourenrad

0231 / 876940 bis Dienstag, den 29.06.2021

max. 10 Radler

Auto (Umlage)


Tourbeschreibung

Die Themenroute „BahnRadweg Kreis Viersen“ steht den Radlern seit Sommer 2012 zur Verfügung. Die Idee dahinter war es, die alten und nicht mehr benötigten Bahntrassen, die überall im Kreis Viersen anzutreffen sind, einer neuen Nutzung zuzuführen. Auf oder parallel zu den ehemaligen Bahntrassen bestand die Möglichkeit, attraktive und kreuzungsarme Radwege anzulegen. Die Städte und Gemeinden des Kreises einigten sich zusammen mit dem Kreis Viersen auf einen 125 Kilometer langen Routenverlauf, der nicht nur die niederrheinische Landschaft und die historischen Ortskerne in Szene setzt, sondern auch, mit Relikten der Bahnfahrt gespickt, seinem Vermächtnis treu bleibt. Im Geiste der Eisenbahnen wurde ein prägnantes Logo entwickelt, welches den Rundweg anzeigt und an den vorhandenen Wegweisern für den Radverkehr befestigt ist. Aufgrund dieser einmaligen geschichtlichen Entwicklung sind moderne, sichere und direkte Radwegeverbindungen entstanden. Da Eisenbahnen auf flachen Trassen geführt werden, profitieren auch hier die Radler des Kreises Viersen durch steigungsarme Strecken, sodass auch der Schlibecker Berg mit Leichtigkeit erklommen werden kann. Für Fans von historischen Dampfeisenbahnen bietet der Rundweg viele Schmankerl wie beispielsweise die Anbindung an den Haltepunkt der „Schluff“ genannten Museumseisenbahn, die früher auf der sog. „Schlufftrasse“ fuhr. Diese historische Eisenbahntrasse ist heute in den BahnRadweg integriert. Originalgetreu befahren wird sie heute noch von St. Tönis bis Hüls. Durch die Vernetzung mit dem vorhandenen Bahnnetz sind Abkürzungen, Verschnaufpausen und eine klimafreundliche An- und Abreise möglich. Die Bahnhöfe Dülken, Kaldenkirchen, Kempen und Viersen sowie der Bahnhof Forsthaus in Krefeld sind direkt mit der Routenführung verbunden. 


Einige Sehenswürdigkeiten auf der Tour:

Die "Narrenmühle"

Die farbenfrohe Narrenmühle ist eines der Wahrzeichen von Dülken. Sie war ursprünglich eine Getreidemühle. In ihr befindet sich das einzigartige Museum der Dülkener Narrenakademie. Es beherbergt eine sehenswerte Sammlung des Karnevalbrauchtums. Im Obergeschoss befindet sich der Große Weisheitssaal der Narrenakademie. Die Akademie ist mehrere Jahrhunderte alt und unterhält auch eine „Monduniversität“.

"Burg Brüggen"

Die Burg Brüggen mit Brüggener Mühle wurde erstmals 1289 urkundlich erwähnt. Die Burg sicherte die einzige passierbare Stelle der Schwalm, die so genannte „Schwalmpforte“. In der Burg befinden sich heute das „Museum Mensch und Jagd“, die Touristeninformationsstelle, eine Infostelle des Naturparks Schwalm-Nette sowie ein NiederrheinRad-Verleih.

Burg "Elmpt"

Die Burg Elmpt ist ab dem 12. Jahrhundert Stammsitz des Elmpter Geschlechts. Einfluss und Besitz der Herren von Elmpt wurden am Niederrhein größer, als Gabelo de Elmete zu Anfang des 13. Jahrhunderts die reiche Witwe Margarete von Hückelhoven heiratet. 



Wasserburg "Dorenburg"

Die Dorenburg ist eine Wasserburg in Grefrath im Kreis Viersen in Nordrhein-Westfalen. Sie ist ein von einem Wassergraben umfasstes Herrenhaus mit L-förmigem Grundrissund ist heute ein Teil des Niederrheinischen Freilichtmuseums.

Kurkölsche Landesburg "Burg Kempen"

Die Burg Brüggen ist eine Wasserburg im südöstlichen Teil der niederrheinischen Gemeinde Brüggen in Nordrhein-Westfalen. Sie war die bedeutendste Burg im Norden des Herzogtums Jülich.

Durch die Grafen von Kessel im 13. Jahrhundert zur Sicherung einer Furt über die Schwalm erbaut, kam sie Anfang des 14. Jahrhunderts in den Besitz der Jülicher Herzöge, welche die vorhandenen Gebäude durch eine Kastellburg aus Backstein ersetzten.

Burgturm "Burg Uda"

Im Ortsteil Oedt befinden sich in unmittelbarer Nähe zur Niers und dem renaturierten Altarm die Reste der Burg Uda. Sie wurde 1313 erstmals urkundlich erwähnt. Sie ist das Wahrzeichen des Ortsteil Oedt, von dem sich auch der Name ableitet.

Der Burgturm steht unter Denkmalschutz. Der Heimatverein Oedt ermöglicht an einigen Tagen im Jahr die Begehung des Turmes. Ein Oedter Bürger hat eine Internet Präsentation mit detaillierten Informationen über die Burg Uda erstellt.