Reise zum Mittelpunkt des Ruhrgebiets

Der Mond von Wanne-Eickel scheint auf den Mittelpunkt des Ruhrgebietes

Datum:

Tourenleitung:

Treffpunkt:

Start / Ziel:

StreckenINFO:

Teilnehmer: 

Samstag, den 08.05.2021

André Medzech

Lüntec "UFO" Brambauer / Lüntec ● 10:00 Uhr

Brambauer Wanne-Eickel

81 km ● 505 hm  Rundkurs ● Tourenrad

2 Radler (Dank Corona)



Das Wetter

 

Sonne/Regen

Temperatur:

15°C / 12°C

Windstärke:

12 km / h

Windrichtung:

SW



Tourbeschreibung

Auf die Plätze fertig los. Unsere Tour begann am "UFO" in Brambauer. Sie führte uns als erstes Richtung Kettelersiedlung nach Waltrop. Parallel zur ehemaligen Zeche "Ickern Schacht 3" überquerten wir den Dortmund-Ems-Kanal und erreichten den Lechtenfelder Busch in Ickern. Von dort folgten wir dem Emscher Radweg zum Landschaftspark Burg Henrichenburg. Nachdem wir den Rhein-Herne-Kanal gequert hatten, folgten wir ihm einigen Kilometern, ehe unsere Tour in Richtung Pöppinghausen weiter ging. Hatten wir den Ort durchfahren, führte uns die Route weiter auf der „Kaiser-Wilhelm-Trasse“. Nachdem wir 2mal den Rhein-Herne-Kanal bei Herne überquert hatten, fuhren wir direkt nach Wanne-Eickel hinein. Im Ortsteil Röhlinghausen fanden wir den auf einem Stein markierten geographischen Mittelpunkt des Ruhrgebietes. Weiter radelten wir auf der Erzbahntrasse zur nächsten Sehenswürdigkeit, die Zeche Hannover. Anschließend ging es durch ruhige Siedlungen an der Bochumer-Mitte, am Vorort Grumme und den Grummer Bach vorbei bis ins Naturschutzgebiet Tippelsberg/Berger Mühle. Ab hier folgten wir der Bahntrasse "Lothringentrasse" bis nach Gerthe. Weiter führte uns die Strecke über Merklinde, Frohlinde, Westerfilde und Nette an die Emscher. Durch den Mengeder Heimatwald fahrend erreichte wir die Halde "Groppenbruch" und der Halde "Minister Achenbach" die uns den Weg zum Ausgangspunkt wies.


Impressionen von der Tour:


Weitere Sehenswürdigkeiten auf der Tour:

"Zeche Hannover"

Innovation und Geschichte erleben in der Burg für den Bergbau

Mit ihrem wuchtigen Malakowturm erinnert die Zeche Hannover in Bochum an eine Burg aus dem Mittelalter. Erbaut wurde sie Mitte des 19. Jahrhunderts. Innovativ war die Fördertechnik, die hier erfunden wurde. Sie ist noch heute weltweit im Einsatz. In der Maschinenhalle dreht sich bei Schauvorführungen die große Treibscheibe der Dampffördermaschine von 1893. Sie ist das älteste Exemplar, das man im Ruhrgebiet am Originalstandort sehen kann. Ein Highlight für die Jüngsten ist unser Bergbauspielplatz „Zeche Knirps“.

Henrichenburg (Burg)

Der landschaftsarchäologische Park ist eine sehenswerte Grünanlage, die über dem kulturhistorisch wertvollen Bodendenkmal der Henrichenburg realisiert wurde. Der Park wurde in den Jahren 1998 und 1999 im Rahmen der Internationalen Bauausstellung Emscher Park angelegt und zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie durch eine moderne Freiraumgestaltung die historische Bedeutung eines Ortes demonstriert werden kann.

 

 

 

 

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Bahntrasse „Lothringentrasse“

Die Lothringentrasse gehört sicherlich nicht zu den bekanntesten Bahntrassen im Ruhrgebiet. Auf knappen 5,5 Kilometern Länge verbindet sie das Gelände der ehemaligen Zeche Lothringen mit dem Bochumer Stadtzentrum. Der nördliche Teil wurde frisch ausgebaut und verfügt über eine perfekte Asphaltdecke für Radfahrer.

 

 

 

 

 

 

 

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