Stippvisite im "Storchenland"

Radtour zum "Harvester Bruch" bei Dorsten

Datum:

Tourenleitung:

Treffpunkt:

Start / Ziel:

StreckenINFO:

Teilnehmer: 

Samstag, den 12.06.2021

André Medzech

Lüntec "UFO" Brambauer / Lüntec ● 10:00 Uhr

Brambauer / Harvester Bruch

85 km ● 478 hm  Rundkurs ● Tourenrad

2 Radler



Das Wetter

 

Sonne/Wind

Temperatur:

15°C / 10°C

Windstärke:

19 km / h

Windrichtung:

N



Tourbeschreibung

Vom Startpunkt Brambauer "UFO" radelten wir in Richtung Waltrop und ins Rieselfeld. Weiter ging es durch die Pelkumer Bauerschaft und unter der "Alten Fahrt" hindurch, in die Bauernschaft Natrop. Hier folgten wir dem "Wesel-Datteln-Kanal" in den Naturpark "Hohe Mark-Westmünsterland" bis kurz vor Ahsen. Jetzt wechselen wir die Kanalseite, hier empfing uns "Die Haard" mit ihren Hügeln. Nach erfolgreichen durchfahren des Waldes erreichten wir auf der anderen Seite die Ortschaft Hamm-Bossendorf. Hier überquerten wir den Kanal zum letzten Mal und bogen in die Lippeauen bei Haltern am See ein. Nachdem wir die Lippeauen verlassen hatten führte uns die Tour an der ehemaligen Zeche "Auguste Victoria Schacht 8" vorbei auf die ehemaligen Bahnstrecke "Haltern-Wesel" bis in die Nähe von Marl. Nun waren es noch einige Kilometer und wir hatten unser Etappenziel das "Storchenland" die "Harvester Bruch" erreicht. Nach einer ausgiebigen Pausen führte uns die Radtour durch die Frentroper Mark hin bis nach Marl. Nachdem wir Marl-Sinsen passieren und durch das NSG "Die Burg" hindurch gefahren waren, ging es auf wenig befahrenen Straßen nach Recklinghausen. Am Rand von Recklinghausen entlang fahrend, erreichten wir nach einigen Kilometern den Ort Suderwich und ein wenig später Henrichenburg mit seinem Schiffshebewerk. Nach einer kurzen Strecke verließen wir den "Dortmund-Ems-Kanals" beim NSG "Leveringhausen" und radelten weiter in Richtung Ickern. Von hier durchfuhren wir das NSG "Mengeder Heide" und erreichen im Nu den Ort Groppenbruch. Von hier aus war es nur noch ein Katzensprung bis zurück nach Brambauer.

["NSG" Naturschutzgebiet]



Weitere Sehenswürdigkeiten auf der Tour:

Der "Hervester Bruch"

Das "Storchenland"

im NSG Bachsystem des Wienbachs

In der Heide vor den Toren der Stadt Dorsten im nördlichen Ruhrgebiet lädt ein tiefliegendes Feuchtgebiet mit Bächen, Gräben und Teichen zur Beobachtung einer artenreichen Tierwelt ein. Mehrere Aussichtsplattformen und ein kleiner Aussichtsturm bieten gute Ausblicke auf Weißstorch, Heckrind und viele besondere und selten gewordene Vögel. Das als "Hervester Bruch" bekannte Gebiet ist Teil des großen Naturschutzgebietes rund um den Wienbach, der von Wulfen kommend bei Dorsten in den Hammbach fließt, um kurz darauf in die Lippe zu münden.

 

"Bruch" ist die Bezeichnung für eine feuchte Landschaft mit Sumpfflächen.

"Die Burg"

Das etwa 143 Hektar große Waldgebiet "Die Burg" liegt im Südosten der Stadt Marl. 1991 wurde das beliebte Naherholungsgebiet als Naturschutzgebiet ausgewiesen.

Der Name geht auf eine mittelalterliche Erdburg zurück, deren Wälle heute ganz vom Wald überwachsen sind. Vor mehr als tausend Jahren versteckten hier die Menschen ihre Schätze, wenn Gefahr drohte; heute werden im Gebiet die Schätze der Natur für kommende Generationen gesichert.

Schiffshebewerk Henrichenburg

Der preußische Adler prangt seit 120 Jahren hoch über dem Dortmund-Ems-Kanal an den imposanten Türmen des Schiffshebewerks Henrichenburg in Waltrop. Bis heute hat der stählerne Aufzug für Schiffe nichts von seiner Faszination eingebüßt. Er wurde gebaut, um eine 14 Meter hohe Kanalstufe zu überwinden. Über 60 Jahre lang war die Anlage in Betrieb. Heute ist das Wahrzeichen ein beliebtes Ausflugsziel mit Wasserspielplatz und Schiffstouren. Es bietet vielfältige Möglichkeiten, das Leben und die Arbeit am Wasser zu erkunden.