"Über Wasser gehen" Flussbekanntschaft mit der Köttelbecke

Radtour zur Quelle der neuen Seseke

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Hinweis:

Samstag, den 01.04.2023

André Medzech

Brambauer Lüntec ● 10:00 Uhr

Brambauer / Brambauer

ca. 78 km ● 399 hm  Rundkurs ● Tourenrad

0231 / 876940 bis Freitag, den 31.03.2023

 

Bitte Verpflegung für den Tag und ein verkehrssicheres Fahrrad mitbringen;

außerdem empfehlen wir das Tragen eines Helmes.



Tourbeschreibung

Die heutige Radtour führt uns über Lippholthausen durch die Lippeauen zum Lippedamm, den wir bis nach Lünen folgen. Weiter auf der Route radeln wir auf dem  Lippeauenradweg nach Beckinghausen. Hier wird der Dattel-Hamm-Kanal überquert und nach einigen Pedalumdrehungen erreichen wir den Römerpark mit der Holz-Erde-Mauer. Weiter führt uns die Tour auf den Kuhbachradweg, bis nach Bergkamen, um dann auf den Klöcknerbahntrasse einzubiegen. Dieser führt uns um Kamen herum bis zum Seseke-Radweg. Diesen folgen wir an Werve und Lütgenbögge vorbei bis zur Quelle der Seseke. Danach fahren wir bei Lenningsen auf den Alleenradweg, den wir bis zum Gut Borgmühl begleiten. Hier biegen wir in das Naturschutgebiet Uelzer Heide/Mühlhauser Mark ein und radeln über Uelzen bis nach Unna. Nach durchfahren von Unna erreicht unsere Tour den Massener Bach, den wir bis zur Körne folgen. Entlang der Körne radeln wir über Wasserkurl bis nach Dortmund-Kurl. Durch den Kurler Busch wird Lanstrop erreicht, das wir durchfahren und uns Richtung Lünen halten. Kurz nach der Autobahn A2 biegen wir noch in den Uferradweg Luisenbach ein bevor der Seepark in Lünen erreicht wird. Über die Eisenbahnbrücke Preußen wird die Bergarbeitersiedlung „Am Kanal“ erreicht. Über den Kanal geht es dann Richtung Brechten weiter. Danach sind es nur noch wenig Kilometer bis zum Ziel nach Brambauer.


Sehenswürdigkeiten auf der Tour:

Römerpark Bergkamen

In Bergkamen-Oberaden befand sich in den Jahren 11 bis 8/7 v.Chr. das größte römische Militärlager nördlich der Alpen.

 

Gegründet wurde das Lager unter dem Feldherrn Nero Claudius Drusus, einem Stiefsohn von Kaiser Augustus. Auf einem Areal von 56 Hektar Fläche beherbergte es zwei Legionen mit ca. 12.000 Mann.

 

Eine 2,7 km lange Mauer aus Holz und Erde beschützte die wehrhafte Anlage. Mit der Rekonstruktion eines Teilabschnitts der Holz-Erde-Mauer und einem archäologischen Lehrpfad, der zu den bedeutendsten Fundorten des Römerlagers führt, bietet der Römerpark einen hervorragenden Einblick in die bedeutende römische Geschichte der Stadt Bergkamen und der Region.


Die Kuhbachradweg (Kuhbachroute)

Im Rahmen des Sesekeprogramms hat der Lippeverband auch den sechs Kilometer langen Kuhbach, der durch Bergkamen fließt, vom Abwasser befreit und einen unterirdischen Kanal gelegt, der parallel zum Bach verläuft.

 

Oberirdisch wurde der Pfad durch ein Kunstprojekt zum Thema Wasser und Stadtgeschichte der Bergkamener Künstlergruppe „Kunstwerkstatt Sohle 1“ bereichert. Der Lippeverband hat die Entstehung des Kunstpfads, bei dem Materialien aus dem Umbau des Kuhbachs eingesetzt wurden, unterstützt.


Die Klöcknerbahn

Die Bahntrasse der ehemaligen Klöcknerbahn verläuft im Kreis Unna auf rund 13 Kilometern Länge. Von der Zeche Königsborn in Bönen führt die Tour zunächst nach Westen. Zwischenzeitlich müssen Radler in den Straßenverkehr ausweichen, weil die ursprüngliche Trasse nicht mehr befahrbar ist. Von Kamen aus führt die Trasse dann in nördlicher Richtung bis kurz vor den Datteln-Hamm-Kanal. Über die Zechenbahn ist der Anschluss über den Kanal hinaus bis nach Werne möglich. 

 

Kunst am Wegesrand entdecken

Die Zeche Königsborn gehört heute zur Route der Industriekultur. Der Künstler Mischa Kuball nutzte den Zechenturm zusammen mit einer Zeche in Kamp-Lintfort für seine Lichtinstallation „Yellow Marker“. Die Klöcknerbahn umfährt das Zentrum der Stadt Kamen, bevor am nördlichen Ende mit der Marina Rünthe eine weitere Sehenswürdigkeit auf alle Radler wartet. Auch die Halde Großes Holz liegt nicht weit entfernt.