Vonne Vadda Rhein anne Mudda Ruhr

Auf Bahntrassen durchs Bergische Land

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Anreise (Kosten):

 

Hinweis:

Samstag, den 06.05.2023

André Medzech

Mengede BF ● 00:00 Uhr

Leverkusen-Opladen / Bochum

ca. 85 km ● 1023 hm  Einwegstrecke ● Tourenrad

0231 / 876940 bis Dienstag, den 02.05.2023

max. 10 Radler

Bahnfahrt (ca. 15,00 € p. P.)

 

Bitte Verpflegung für den Tag und ein verkehrssicheres Fahrrad mitbringen;

außerdem empfehlen wir das Tragen eines Helmes.



Chronologische Auflistung der befahrenen Bahntrassen:

1.) Balkantrasse

2.) Schwarzbachtrasse

3.) Nordbahntrasse 

4.) Kohlebahn-Radweg

5.) Springorumtrasse



Tourbeschreibung

Die heutige Radtour beginnt am Bahnhof von Leverkusen-Opladen. Hier geht es direkt auf die Bahntrasse „Panorama-Radweg Balkantrasse“. Von 1868 bis in die 1980er Jahre rollten hier Züge, heute eröffnen sich aus der Sattelperspektive reizvolle (Ein-) Blicke: Wald, Wiesen, schmucke Häuser und Gärten, die Ortszentren von Lennep, Bergisch Born, Wermelskirchen und Burscheid. Unterwegs auf der Strecke erinnern Meilensteine an die Bahn-Vergangenheit, Rastplätze und Gastronomie gibt es an vielen Orten. Ein großer Vorteil der Bahntrassen-Strecke ist, dass es kaum zu Steigungen kommt und das Bergische Land – bekannt durch seine hügelige Landschaft – wunderbar mit dem Fahrrad erkundet werden kann. Die Trasse ist ca. 51,1 km lang davon wir ca. 46 km befahren werden, bevor es auf die Scharzbachtrasse (Wuppetal-Langerfeld) geht. Sie ist ein Zubringer für die Nordbahntrasse (gehört zum Bergischen Panorama-Radweg). Auf der Nordbahntrasse, sie ist ca. 23km lang, davon radeln wir auf ca. 8km, hoch zum Tunnel in Schnee. Fünf beleuchtete Tunnel mit einer Gesamtlänge von rund zwei Kilometern, davon der längste über 700 Meter lang, und gemauerte Viadukte bis zu 300 Meter Länge sind besondere Höhepunkte der Strecke. Mehrere Aussichtspunkte erlauben spannende Aus- und Einblicke in Stadt und Umgebung. Nach dem Tunnel wird aus der Norbahntrasse der Kohlebahnradweg (gehört zum Bergischen Panorama-Radweg). Dieser ist ca. 20 km lang die wir auch alle befahren werden. Sie entstand aus der Bahnstrecke Wuppertal-Wichlinghausen–Hattingen. Sie wurde am 20. Mai 1884 von der Preußischen Staatseisenbahn fertiggestellt und war vor allem für den Güterverkehr konzipiert, hauptsächlich für den Transport der südlich der Ruhr abgebauten Steinkohle, daher der Name Kohlenbahn. Ihr folgend geht es hinab bis ins Ruhrtal nach Hattingen. An der Ruhr angekommen folgen wir dem RuhrtalRadweg bis hin nach Bochum-Dahlhausen. Von hier aus geht es auf der Springorumtrasse weiter Richtung Bochum. Mit dem Ausbau der ehemaligen Bahntrasse „Springorum“ in Bochum zu einem Rad- und Wanderweg hat der Regionalverband Ruhr (RVR) eine bedeutende Nord-Süd-Verbindung quer durch die Stadt geschaffen. Diese Bahntrasse befahren ist ca. 9,7 km und sie führt uns zum Bahnhof nach Bochum.


Sehenswürdigkeiten auf der Tour:

NaturGut Ophoven

Natur in der Großstadt

Das NaturGut Ophoven in Opladen ist das Zentrum für Umweltbildung für Kinder und Erwachsene in der Stadt. Auf einem denkmalgeschützten Gutshof, dem Gut Ophoven, inmitten eines 60 000 Quadratmeter großen Natur-Erlebnisparks betreiben die Stadt Leverkusen und der Förderverein seit 1988 das Umweltzentrum. Und das so gut, dass es schon einige nationale und internationale Auszeichnungen bekommen hat.

 

 

 

Lambertsmühle

Die Lambertsmühle im waldreichen Wiehbachtal bei Burscheid ist ein Ensemble, zu dem neben dem Mühlengebäude ein Stall, eine Remise, und eine Scheune gehören und das seit 1983 unter Denkmalschutz steht.

Die Lambertsmühle war die Bannmühle des Rittersitzes "Haus Landscheid". Der Rittersitz als Lehen und damit auch die Mühle werden wohl mit der Besiedlung des Bergischen Landes im 12. Jahrhundert entstanden sein. Die Bauern, die auf den zum Rittersitz gehörenden Äckern lebten, waren verpflichtet, ihr Getreide in der "Bannmühle" mahlen zu lassen.

Deutsches Röntgen-Museum

Seit 90 Jahren ist das Deutsche Röntgen-Museum in Deutschland. Es ist weltweit DIE Einrichtung, die das Leben, das Werk und die Wirkung von Wilhelm Conrad Röntgen umfassend dokumentiert – und darüber hinaus die umfangreichen Anwendungsgebiete der Röntgenstrahlen vermittelt. Röntgen war ein moderner, kreativer und disziplinübergreifender Denker um 1900. Mit seinen Entdeckungen setzte er neue Maßstäbe und erschuf Gütesiegel für Höchst- und Spitzenleistungen auf dem Gebiet der wissenschaftlichen Forschung und Entwicklung. Die Anerkennung und Auszeichnung „Made in Germany“ für die Bereiche Ingenieurkunst, Technologie, Wissenschaft und Forschung haben wir ihm zu verdanken. Röntgen war der erste Nobelpreisträger überhaupt und hat mit eben dieser Auszeichnung hohe Standards gesetzt.